Oldenburg Davon träumt wohl fast jeder Tischtennis-Verein: Man trifft zufällig einen früheren Spitzenspieler, kommt mit diesem ins Gespräch und kann ihn dafür begeistern, die Mannschaft zu verstärken. Für Oberliga-Aufsteiger SWO hat sich dieser Traum erfüllt: In Sebastian Door haben die Oldenburger unverhofft eine neue Nummer eins gefunden.

Hendrik Z’dun hatte Door in einem Fitnessstudio in Oldenburg getroffen. Gut für SWO, dass sich Z’dun in der norddeutschen Szene auskennt, den 34-Jährigen als ehemalige Tischtennis-Größe erkannte und darauf ansprach, ob er sich ein Comeback vorstellen könne. „Ein absoluter Glücksfall, dass er Lust darauf hatte“, freut sich SWO-Abteilungsleiter Benjamin Ohlrogge.

Seine aktive Karriere hatte Door zunächst eigentlich schon 2014 beendet und danach nur noch einmal 2016 für ein Spiel beim TuS Zeven in der Bezirksliga ausgeholfen. Dennoch erhoffen sich die Oldenburger, dass der prominente Zugang eine Verstärkung für die Oberliga-Saison darstellt. Immerhin hat Door trotz aller Inaktivitäts-Abzüge immer noch 2092 TTR-Punkte und damit mehr als jeder andere SWO-Akteur.

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Der 34-Jährige hatte seine bislang letzte komplette Saison für den SC Poppenbüttel in der Regionalliga gespielt, war davor aber auch schon in der 2. Liga für Hamburger SV und Werder Bremen aktiv.

In den 90er Jahren war Door als 14-Jähriger Deutscher Schüler-Meister im Doppel und Mixed geworden. Im Einzel musste er sich erst im Endspiel dem späteren Nationalspieler Christian Süß geschlagen geben. Es folgten auch diverse Medaillen auf europäischer Nachwuchs-Ebene.

In den vergangenen Jahren bestritt Door zwar keine Punktspiele mehr, nahm aber doch immer mal wieder im Training den Schläger zur Hand. Eine solche Verstärkung hat SWO allerdings auch bitter nötig nach dem Wiederaufstieg in die Oberliga. Überraschend hat sich nämlich Johannes Schnabel entschlossen, den Verein zu verlassen und sich Verbandsligist TSV Lunestedt II angeschlossen.

„Ich wollte einfach versuchen, mein Spielniveau noch einmal zu verbessern“, erklärte die bisherige Nummer drei der Schwarz-Weißen: „Und da sehe ich wegen der besseren Trainingsbedingungen in Lunestedt noch mehr Möglichkeiten – auch wenn ich erstmal wieder in der Verbandsliga spiele.“

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