Oldenburg Auch nach dem Abstieg in die Verbandsliga stellt Schwarz-Weiß Oldenburg die am höchsten spielende Tischtennis-Mannschaft. Nach dem Aus in der Oberliga-Relegation ist das Team weitestgehend zusammen geblieben, lediglich Heye Koepke (zum TSV Lunestedt) wurde durch Jona Dirks aus der zweiten Mannschaft ersetzt.

Diese Konstanz sieht Johannes Schnabel auch als Trumpf, gerade für die Doppel. „Wir hatten in der Rückrunde schon in der Oberliga starke Doppel, nun können wir zwei eingespielte Paarungen aufbieten, nur ich werde jetzt statt mit Heye mit Jona spielen“, erklärte der Kapitän. Ziel sei der Wiederaufstieg, verkündete Schnabel, als härteste Konkurrenten sieht er den Mitabsteiger VfL Westercelle und den letztjährigen Vizemeister TuS Lutten. Los geht es für SWO am Sonntag beim TSV Lunestedt II.

OTB mit starken Doppeln

In der Landesliga spielen trotz des Abstiegs von SWO III gleich drei Oldenburger Mannschaften. Als großer Favorit auf die Meisterschaft gilt allenthalben Aufsteiger Oldenburger TB. Eine Rolle, die Mannschaftsführer Lothar Rieger annimmt. „Mit dieser Mannschaft muss man um den Aufstieg zu spielen, alles andere wäre Understatement“, gab der Routinier zu Protokoll.

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Der Abgang von Tobias Steinbrenner nach Freiburg wurde durch die neue Nummer eins, Nicolai Popal, sowie die drei, Toby Schüler, mehr als kompensiert. Malte Plache ist zwar aufgestellt, ist aber nicht als Stammspieler vorgesehen. Durch die weggefallene Begrenzung von Einsätzen als Ersatzspieler kann der in der zweiten Mannschaft aufgestellte Zugang Dirk Vogelsang auch fest für die Erste eingeplant werden.

Als besondere Stärke seiner Mannschaft sieht Lothar Rieger die Doppel und auch das obere Paarkreuz. „Das sollte eine Bank sein“, glaubt er. Die größten Konkurrenten um den Aufstieg seien SF Oesede II und der Hundsmühler TV. „SWO II sollte auch stark sein, die kann ich aber nicht ganz genau einschätzen“, erklärte Rieger, der mit dem OTB am 10. September bei BW Bümmerstede in die Saison startet.

SWO II spielt um Platz drei

Die Reserve von SWO wurde neu formiert, zwei Spieler der letztjährigen Zweiten und vier der Dritten bilden nun die Stammbesetzung, außerdem sollen auch die in der dritten Mannschaft aufgestellten Jochen Röben und Alex Oleinicenko zu Einsätzen kommen.

Den OTB und Oesede II erwartet Johannes Lahring ganz vorne, er hofft, dass sein Team um die Plätze drei bis fünf mitspielen kann. „Vorrangiges Ziel ist aber, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Höhepunkte sind natürlich die Derbys gegen Bümmerstede, Hundsmühlen und den OTB“, meinte Lahring.

BWB ausgeglichen

Eine konstante Mannschaft, aus der in der Spitze die Nummer eins Daniel Bock noch einmal heraussteche, sei die größte Stärke seines Teams, glaubt er, außerdem stünde im Fall von Personalproblemen starker Ersatz bereit.

Am 17. September absolviert SWO II das erste Spiel bei den SF Oesede II.

Das Oldenburger Trio komplettiert BW Bümmerstede. Der letztjährige Bezirksoberliga-Dritte hat die Herausforderung angenommen und den Platz als Nachrücker in die Landesliga akzeptiert. „Der Klassenerhalt wird schwer genug“, weiß Wido Stucke, „aber wenn wir den nicht als Ziel ins Auge fassen, hätten wir den Aufstieg gar nicht wahrnehmen brauchen“. Das Personal ist fast das gleiche wie in der vergangenen Spielzeit. Lediglich Frank Szesny an Position sechs ist neu. Er ersetzt Joachim Wedel, der in der vergangenen Saison gar nicht zum Einsatz gekommen war.

Die Positionen innerhalb der Mannschaft wurden allerdings fleißig neu gemischt, da die Stärke aller Spieler sehr eng beieinander liegt. Diese Ausgeglichenheit sei auch eine Stärke von BWB, meinte Stucke. „Unser ganz großes Plus ist aber der Teamgeist und die Atmosphäre“, glaubt er, „und mit dieser Stärke wollen wir uns möglichst teuer verkaufen“.

Erste Gelegenheit dazu gibt es bereits am Sonnabend beim SV Union Meppen, der ebenfalls im unteren Bereich der Tabelle zu erwarten ist.

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