Oldenburg Wenn an diesem Wochenende der Spielbetrieb in den Tennis-Ligen in eine etwas andere Saison startet, schauen die meisten Aktiven aus Oldenburg nur aus der Entfernung zu. Normalerweise wären mehr als 40 Mannschaften in den Haupt- und Altersklassen der Männer und Frauen in die Sommer-Saison gestartet, doch in diesen Tagen ist aufgrund der Corona-Krise auch im Tennis an Normalität nicht zu denken.

60 der ursprünglich gemeldeten Teams nehmen laut Tennisverband Niedersachsen-Bremen (TNB) an der Übergangssaison vor und nach den Sommerferien bis September teil. „Wir freuen uns über jede teilnehmende Mannschaft“, meint Präsident Raik Packeiser. Auf- und Absteiger gibt es in den TNB-Ligen in diesem Sommer nicht, auch alle Mannschaften, die nicht mitmachen, dürfen in einem Jahr in ihrer jeweiligen Spielklasse antreten.

27 der 42 aufgeführten Oldenburger Mannschaften von den Regionalligen bis in die 2. Regionsklassen sind nicht aktiv. Damit sind es aus der Stadt rund zwei Drittel der Teams, die einerseits zu einem großen Teil selbst zurückgezogen haben oder andererseits mangels Konkurrenz nicht antreten können. „Natürlich haben wir auch Verständnis für diejenigen, die sich für einen Rückzug entschieden haben“, sagt Packeiser: „Wir waren abhängig von politischen Vorgaben, deren Veränderungen manchmal zu spät für uns und für frühzeitig abgemeldete Mannschaften kamen.“

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10 Teams wären für den TC Blau-Weiß Oldenburg gestartet – keins davon greift ein.

9 Oldenburger Formationen spielen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln – unter anderem sind keine Zuschauer zugelassen – schon an diesem Wochenende um Punkte.

2 Frauenteams sind unter den 15 aktiven Mannschaften aus der Stadt. Die Frauen 40 des OTB starten am 21. Juni zu Hause am Osterkampsweg gegen Bezirksliga-Kontrahent Huder TV, die Frauen 30 des TCO-Süd am 27. Juni ebenfalls daheim an der Klingebergstraße in der Verbandsklasse gegen den Bremer TC von 1912.

5 Männerteams – davon vier in der Hauptklasse – schickt der OTeV ins Rennen. Vier kommen vom OTB, zwei vom TCO-Süd, jeweils eins von Polizei SV und GVO. „Wir freuen uns das es endlich losgeht. Das ganze Team ist fit und hochmotiviert, so dass die Chancen ganz gut sind, mit einem Erfolgserlebnis zu starten“, sagt Sebastian Strehle, Kapitän des OTeV II, der am Samstag (14 Uhr, Johann-Justus-Weg) Oberliga-Aufsteiger Jahn Wolfsburg empfängt. Parallel spielt die „Dritte“ gegen Landesliga-Rivale SV Nordenham. Die „Vierte“ legt schon um 11 Uhr bei Verbandsliga-Rivale TV Varel los. Das Regionalliga-Team startet tags darauf auch zu Hause um 11 Uhr gegen Aufsteiger Klipper THC in den Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga – anders als in den TNB-Ligen soll hier der Sprung hoch möglich sein.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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