Oldenburg Es bleibt dabei: Die Junioren A des OTeV sind im niedersächsischen Vergleich nicht zu schlagen. Wie in den Vorjahren sicherten sich die Oldenburger den Titel bei den kleinen Henner-Henkel-Spielen. Im Endspiel der Mannschaftsmeisterschaften des Niedersächsischen Tennisverbandes (NTV) besiegten die Talente den DTV Hannover mit 4:0.

„Sie sind dem Favoritenstatus gerecht geworden“, sagte OTeV-Trainer Daniel Greulich. Gegen die Hannoveraner gab nur Kai Adler einen Satz ab (6:4, 3:6, 10:8 gegen Linus Puhl). „Das war eine sehr gute Leistungssteigerung von Kai im Vergleich zum Halbfinale“, sagte Greulich. Beim 5:1 gegen TuS Wettbergen Hannover hatte Adler sein Einzel in drei Durchgängen verloren.

Jan Heine siegte im Spitzenspiel gegen DTV-Junior Nils Moldehn 6:2, 7:5. Joe Janke schlug Jesse Krol 6:3, 6:0, Ole Heine setzte sich gegen Florian Rittler 6:2, 6:1 durch. Auf die Doppel verzichteten die Teams, als am Ausgang der Partie nichts mehr zu ändern zu war. „Mit Kai und Jan hatten wir vom Alter her Vorteile“, gab Greulich mit Blick auf seine beiden Schützlinge zu, die zwei bis drei Jahre älter sind als ihre Gegner. „Das wird dann nächstes Jahr noch mal interessanter und spannender für uns.“ Adler, Jahrgang 1999, ist dann nicht mehr spielberechtigt.

Erstmals fanden die Wettbewerbe in Oldenburg statt, nur selten waren die Junioren C und vor allem die Junioren B des OTeV nicht unter den besten vier NTV-Mannschaften. „Wir versuchen künftig, auch in den jüngeren Jahrgängen verstärkt zu agieren und an die Erfolge anzuknüpfen“, sagte Greulich.

Dass bei den Junioren A ein zweites OTeV-Team im Halbfinale stand, deutet darauf hin, dass an der Schwelle zum Erwachsenenbereich durchaus vielversprechendes Spielermaterial vorhanden ist. Jan-Torge und Marlon Wilken, Fabio Jochens und Ben Heine unterlagen allerdings dem DTV 0:4. Jan-Torge Wilken hätte die Begegnung fast offen gehalten. Er musste sich Moldehn 7:5, 4:6, 5:10 geschlagen geben. „Eine ganz tolle Leistung“, sagte Greulich.

Deutliche Kritik äußerte NTV-Jüngstenreferent Jens Langkopf. Bei den Juniorinnen traten mehrere Teams nicht an, in zwei Kategorien wurden die Titel kampflos vergeben. „So etwas führt die Meisterschaft natürlich ad absurdum, insbesondere wenn Spielerinnen parallel bei einem Turnier starten“, sagte Langkopf. Oldenburgerinnen hatten sich nicht qualifiziert.

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