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Oldenburg Beim Personalpuzzle des OTeV für die am kommenden Wochenende anlaufende Wintersaison in der Regionalliga mag die Rangliste des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) als Richtwert gedient haben – mehr aber auch nicht. Die Meldung der Oldenburger orientiert sich eher an Schätzungen und taktischen Überlegungen als am tatsächlichen, gegenwärtigen DTB-Ranking.

Demnach wäre OTeV-Mannschaftsführer Michel Dornbusch nämlich nur an vierter Stelle unter den sechs Deutschen geführt, die Trainer Daniel Greulich für diese Spielzeit vorgesehen hat. Der 29-Jährige (DTB-Rang: 289), der wegen seiner Arbeit als Coach weniger Turniere spielt, steht wegen einer komplizierten Sonderregelung dennoch an Position zwei.

Diese besagt, dass ein Spieler vor einen auf der Rangliste höher platzierten Teamkollegen gesetzt werden kann, wenn dies „aufgrund seiner nachweisbaren Spielstärke“ leistungsgerecht ist. Dass Dornbusch weitaus höher einzuschätzen ist, zeigten seine jüngsten Titel bei den Regions- und Verbandsmeisterschaften. Die Nord-Ost-Deutschen Meisterschaften beendete er als Finalist.

Insgesamt konnten sich die Ergebnisse der OTeVer zuletzt sehen lassen. Stefan Seifert (DTB: 48), Oldenburgs klare Nummer eins, und der an vierter Stelle eingeplante Lasse Muscheites (DTB: 180) gewannen gemeinsam zwei Doppel-Titel auf ITF-Ebene. Der für Position sechs vorgesehene Alexander Meyer (DTB: 290) erreichte bei den Verbandsmeisterschaften im Oktober das Endspiel, das er gegen Dornbusch verlor.

Oldenburgs Nummer drei, Florian Barth (DTB: 113) schlägt laut Greulich bereits aktuell im dänischen Ligabetrieb auf und sei zum Auftakt am kommenden Sonntag ab 12 Uhr bei seinem Ex-Club Suchsdorfer SV im Team gesetzt. Das sei aber die einzige Personalie, die er zusagen könne, erklärt der Trainer.

Mattis Wetzel (DTB: 518), an Position fünf eingestuft und vor Kurzem 30 Jahre alt geworden, sei eine „kleine Wundertüte“, meint Greulich. Wetzel war im Herbst am unauffälligsten, trainiere aber seit einigen Tagen in Oldenburg und werde bis Sonntag „auch in einer ordentlichen Form sein“. Sie hätten jetzt „eine ganz gute Reihenfolge der natürlichen Spielstärke“, sagt der OTeV-Coach.

In Suchsdorf gleich zu Beginn auf einen der vermeintlich stärksten Gegner zu treffen, komme ihm gelegen, erklärt Greulich: „Ein Schwerpunkt vorn – dann weiß man ein bisschen, wo die Reise hingeht.“

Seine Mannschaft sieht er in starker Verfassung, doch auf eine ambitionierte Zielsetzung verzichtet der Trainer mit Blick auf die Meldungen der Gegner ganz traditionell und sagt „mal wieder unseren Lieblingsspruch: Klassenerhalt.“

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