Oldenburg Eine „komische Situation“ müssen Michel Dornbusch und seine Teamkollegen vom OTeV an diesem Wochenende meistern. Nach zwei Partien in der Tennis-Regionalliga Ende 2019 seien sie „gerade in einem Punktspiel-Rhythmus angekommen“, durch die Feiertage aber wieder „ein bisschen raus“ gewesen, beschreibt der Kapitän die Stimmung beim aktuellen Spitzenreiter vor dem Duell an diesem Samstag (13 Uhr) beim Großflottbeker THGC.

Die erst einmal aktiven Gastgeber sind wie der andere Aufsteiger, der TC an der Schirnau, keine Fahrstuhlmannschaft, die immer mal in die Regionalliga auf- und wieder absteigt, sondern tatsächlich neu in der höchsten Winter-Spielklasse. Treten die Hamburger ausschließlich mit deutschen Kräften an, ist der OTeV mit dem Selbstvertrauen aus zwei klaren Siegen im Dezember leichter Favorit. Allerdings bezwangen die Hanseaten den mit drei Ausländern angetretenen TC 4:2.

Lässt man die drei Ausländer vor ihm auf dem Meldebogen außer Acht, ist Frederik Press Großflottbeks Nummer eins. Er ist 47. auf der Rangliste des Deutschen Tennis-Bundes (DTB). Der Ex-Profi und heutige Profitrainer Jonas Lütjen steht an Position zwei, ohne auf der Rangliste überhaupt aufzutauchen. Press gegen OTeV-Spitzenmann Stefan Seifert (DTB 48) und Lütjen gegen Dornbusch (DTB 289) wären wohl zwei ausgeglichene Matches auf hohem Niveau. „Oben ist Großflottbek natürlich sehr gut aufgestellt. Die beiden können wirklich gegen jeden punkten“, sagt Dornbusch.

In den Einzeln drei und vier sind die Rollen klarer verteilt – zugunsten der Oldenburger. Der OTeV-Kapitän warnt vorsorglich, sie dürften die Kontrahenten an diesen Positionen „auf keinen Fall unterschätzen“. Florian Barth, Lasse Muscheites, Mattis Wetzel und Alexander Meyer kommen auf Oldenburger Seite dafür in Frage.

Wiederholt wurde betont, dass alle sechs Akteure gleichmäßig zum Einsatz kommen sollen. Sie würden „wieder ziemlich durchrotieren“, verrät Dornbusch – mehr aber nicht. Er und Barth sind die einzigen im Team, die noch nicht ausgesetzt haben. Das ganze Sextett stünde bereit, erklärt Coach Daniel Greulich. Das Quartett, das er im Einzel aufbietet, muss dann beweisen, dass es die Rhythmus-Unterbrechung gut vertragen hat. Den Feiertagen an Weihnachten sollen Feiertage auf dem Platz folgen.

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