Oldenburg Es ist das dritte Aufeinandertreffen mit den Kielern innerhalb von zehn Monaten, wenn die Tennisspieler des OTeV an diesem Sonntag um 12 Uhr beim Suchsdorfer SV in die neue Wintersaison in der Regionalliga starten. Ende Februar setzten sich die Oldenburger zu Hause mit 5:1 durch. Im Sommer sicherten sich dagegen die Schleswig-Holsteiner, angetreten mit fünf Ausländern, dank eines 5:4 Platz eins vor dem Team von Trainer Daniel Greulich und damit den Aufstieg in die 2. Tennis-Bundesliga Nord.

Der OTeV-Coach, dessen Team damit im Sommer 2020 in der Regionalliga verbleibt, muss im Winter die eingeplanten sechs Akteure auf vier Startplätze verteilen. „Es ist so abgesprochen, dass alle zum Einsatz kommen, jeder nimmt sich zurück, keiner geht in die zweite Mannschaft“, erklärt Greulich. Jeder verzichte auf Geld – „zugunsten der ganzen Sechs“.

Seine klare Nummer eins ist Stefan Seifert, der ab Dienstag dann bei den Deutschen Meisterschaften dabei ist. Der OTeV könne sich glücklich schätzen, ihn zu haben, meint der Trainer. „Er ist immer noch die Eins im Tennisverband Niedersachsen-Bremen und nach Nicolas Kiefer sicherlich der erfolgreichste Spieler, den der Verband je hatte.“

Der Ex-Suchsdorfer Florian Barth spielt, so viel ist klar. Mehr wollte Greulich aber nicht verraten. Seifert, Michel Dornbusch, Lasse Muscheites, Mattis Wetzel und Alexander Meyer sind die Optionen für die anderen drei Plätze. Nach dem aktuellen Leistungsstand würden Seifert, Kapitän Dornbusch und Muscheites mit Barth die stärkste Formation bilden.

Muscheites spiele „das beste Tennis, was er bisher in seinem Leben gespielt hat“, so Greulich. Der 23-Jährige wolle sich in den kommenden Wochen weiter für ITF-Turniere qualifizieren. Nach den ersten beiden Punktspielen in Suchsdorf und am kommenden Samstag (13 Uhr, Johann-Justus-Weg) gegen den regionalen Konkurrenten Club zur Vahr sind Seifert und Muscheites für das türkische Antalya gemeldet. Der 34-Jährige rangiert aktuell auf Platz 753 der ATP-Weltrangliste, Muscheites ist auf Rang 1192 geklettert. Im Doppel steht er bereits auf Position 745. Die Regionalliga-Einsätze passen sie an die Reisen an, erklärt der OTeV-Coach.

Die Kieler haben trotz des Abgangs von Barth einen sehr breit aufgestellten Kader. „Unsere Mannschaft ‚nervt‘ die Konkurrenz schon seit Langem mit der Fähigkeit, die meisten Variationsmöglichkeiten zu besitzen“, sagt ihr Teamkapitän Christoph Schrabisch. Mit den Profis Markus Eriksson (Schweden, ATP 295) und Arthur Rinderknech (Frankreich, ATP 356) sind nach Angaben von Schrabisch Einsätze verabredet. Eriksson und der ebenso erfahrene Finne Harri Heliovaara fallen am ersten Spieltag aber aus.

Lucas Hellfritsch (ATP 984), Suchsdorfs zweitbester Deutscher hinter Niklas Guttau (ATP 884), nimmt an der Qualifikation für die DM im süddeutschen Biberach teil. Die beginnt zeitgleich zur Partie zwischen Suchsdorf und OTeV in Kiel. Danach hat diese Begegnung erst mal ein Jahr Pause – mindestens.

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