Oldenburg Die Meisterspieler hatten das Essen am frühen Samstagabend gerade auf, als Florian Barth bemerkte, was an diesem Tag anders gewesen war. Sein Team, der Oldenburger TeV, hatte 6:0 gewonnen, das war in dieser Saison schon zweimal vorgekommen – aber „heute hat Michel gezeigt, dass er auch ein Mensch ist und nicht nur eine Maschine“, sagte Barth über Kapitän Michel Dornbusch. „Erstaunlicherweise“, ergänzte der 30-Jährige, habe der „ein bisschen weniger gut“ als in den Wochen zuvor gespielt.

Doch der Titel stand gegen den Hamburger Polo Club nicht zur Disposition. Die erneute Machtdemonstration in der Tennis-Regionalliga wurde abgekürzt, weil die abgestiegenen Gäste (1:9) auf die Doppel verzichteten. Die Konkurrenz kann die Oldenburger (10:0) einen Spieltag vor Schluss nicht mehr einholen.

Schwierigkeiten hatte nur Dornbusch an Position eins gegen Nico Matic. Erst im Champions-Tiebreak klärte der 29-Jährige die Verhältnisse. Ein 7:5, 4:6, 10:2 verbesserte seine Bilanz in diesem Winter auf 10:0 Siege. Er habe niemals in der Regionalliga jemand besser spielen sehen als Dornbusch in dieser Saison, sagte Barth. Aber es sei eben auch eine Qualität, eine Partie zu gewinnen, in der nicht alles 100-prozentig passe. Über diese Qualität verfügten Dornbusch und das Team, so Barth.

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Außer Lasse Muscheites verlor bisher kein Oldenburger ein Match. Barth, Mattis Wetzel, Alexander Meyer? Alle 8:0 Siege, und alle gegen den Polo Club „extrem solide und souverän“, wie Meyer sagte. Er selbst bezwang an Position vier Jan Schiebler 6:0, 6:3. Wetzel schlug Christian Matic 6:0, 6:4, Barth den Österreicher Wolfgang Schranz 6:2, 6:4.

Zu den Doppeln kam es nicht. Und so saßen die Oldenburger neben der Kegelbahn im Clubhaus, während die fehlenden Stefan Seifert und Muscheites in Bayern zeitgleich einen ITF-Titel im Doppel feierten. Letzterer dürfte die Scherze der Kollegen verkraften können. Die witzelten, das Verhältnis der Matchpunkte, 28:2, könne man auch anders ausdrücken: 28:Muscheites. Der 23-Jährige hatte seine Einzel gegen den Club zur Vahr und Großflottbek verloren.

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