Oldenburg Ein gemeinsamer Traum ist für ein Oldenburger Sportakrobatik-Quartett in diesen Tagen in Erfüllung gegangen. In Laura Karczmarzyk und Nikoletta Grimekis sowie Johanna ter Haseborg und Mia Ohlsen dürfen zwei Damenpaare von SWO in drei Monaten bei den Weltmeisterschaften im Nachwuchsbereich für Deutschland antreten. „Die Nominierung schlug wie eine Bombe ein“, sagt Christiane Karczmarzyk, die als Trainerin ebenfalls auf der Liste für die WM aufgeführt ist.

Wo und wann findet die Weltmeisterschaft statt?

Schon 2018 wurde festgelegt, dass die Titelkämpfe in diesem Jahr in Genf ausgetragen werden. In dem Banken- und Diplomatiezentrum im Westen der Schweiz unweit der Grenze zu Frankreich finden vom 20. bis 26. Mai zunächst die Nachwuchswettbewerbe (World Age Group Competitions) statt. Es folgen vom 29. bis 31. Mai die Titelkämpfe der Erwachsenen (Seniors).

Wer hat über die Nominierung entschieden?

Welche Paare und Gruppen antreten, legte Bundestrainer Igor Blinstov in Absprache mit Bernd Hegele, Vizepräsident im Deutschen Sportakrobatik Bund (DSAB), nach dem letzten Sichtungslehrgang am vergangenen Wochenende im Leistungszentrum in Hoyerswerda (Sachsen) fest. „Bei der Auswahl der Sportler hat sich der Bundestrainer sehr viel Mühe gemacht und auch die Meinungen der Trainer und teilweise auch der internationalen Kampfrichter eingeholt“, schrieb Hegele in einer Mail an die Trainerinnen und Trainer aller beteiligten Formationen.

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In welchen Klassen starten die SWO-Formationen?

Laura Karczmarzyk, für die die erfolgreiche Karriere mit Pia Buttjes nach EM-Platz neun im November 2019 in Israel beendet war, startet mit ihrer neuen Partnerin Grimekis wie Lena Bednarz und Selima Wadim vom SC Hoyerswerda in der Altersklasse 13-19. Ohlsen und ter Haseborg, die nach EM-Rang acht in der Kategorie 11-16 bei der laufenden Sportlerwahl nominiert sind, treten nun in der nächsthöheren Klasse 12-18 an. Sie sind dort das einzige deutsche Damenpaar.

Was bedeutet die WM-Nominierung?

„Wir können es immer noch nicht fassen, dass wir es geschafft haben“, meint Trainer Manuel Karczmarzyk: „Das jahrelange Training hat sich bezahlt gemacht.“ Erheblich dazu beigetragen habe die Unterstützung durch SWO. Der neue Heimatverein (zuvor OTB) habe „zur Verbesserung der Trainingssituation beigetragen“, sagt Karczmarzyk und fügt hinzu: „Ohne unseren Verein wäre dieser Erfolg in der Schnelle nicht möglich gewesen.“

Erfordert die WM eine spezielle Vorbereitung?

„Wir werden nun in den nächsten drei Monaten nochmals die Schlagzahl erhöhen müssen“, erklärt Karczmarzyk und ergänzt: „Das wird bedeuten, dass wir zumindest fünfmal in der Woche trainieren und regelmäßig zum Bundestrainer fahren werden.“


Mehr Infos zur Sportlerwahl sowie die Möglichkeit zur Online-Abstimmung auf   www.nwzonline.de/sportlerwahl-oldenburg 
Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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