Oldenburg Rudi Assauer ist es nach dem DFB-Pokalsieg mit Schalke passiert, Real-Madrid-Fußballer Sergio Ramos nach einem Triumph im spanischen Pokal ebenso: Sie ließen ihre Trophäen fallen – bei letzterem fuhr sogar ein Bus über die Trophäe. Ganz so schlimm war es bei Oldenburgs Sportlerin und Sportler des Jahres 2018 nicht. Aber auch Handballerin Angie Geschke und Triathlet Jesse Hinrichs hatten mit ihren Pokalen zu kämpfen. Geschke war der leicht verbogene Deckel abgefallen, Hinrichs ein Teil davon. Die kleinen Missgeschicke minderten die Glücksgefühle aber nicht.

„Ich freue mich, dass es endlich geklappt hat. Wobei mir die Siege mit der Mannschaft auch immer genauso wichtig waren“, sagte Geschke, die in den Jahren zuvor bereits mehrfach mit dem Handballerinnen des VfL zur „Mannschaft des Jahres“ gewählt worden war.

Auf die Frage von Gala-Moderatorin Okka Gundel, ob sich dieser Sieg anders anfühle als die kollektiven Erfolge, hatte Geschke eine klare Antwort: „Nö!“ Sie sei schließlich noch Mannschaftsportlerin, und ihr Erfolg spreche natürlich auch für ihr Team.

Auch die zweitplatzierte Patricia Schwarzhuber freute sich mit der Handballerin: „Hinter Angie Geschke auf Platz zwei zu sein, ist schon eine Ehre“, sagte die 18-Jährige, für die es bereits die dritte Teilnahme bei der Sportlerwahl war – die ersten beiden Male noch als Nachwuchssportlerin. „Ich bin sehr happy“, meinte die Ruderin vom ORVO.

Auch Zoe Scheve und Verena Rücker auf den Plätzen vier und fünf waren mit ihren Ergebnissen zufrieden. „Es war heute für mich das erste Mal, dass ich dabei war – es war sehr schön und hat Lust auf mehr gemacht“, sagte Scheve zum Beispiel.

Von seinem Ergebnis total überrascht war Hinrichs: „Ich hatte mir gegen Rickey Paulding nicht viel ausgerechnet und freue mich jetzt natürlich umso mehr. Für mich war es schon eine Ehre, nominiert zu werden“, sagte Hinrichs. „Jetzt kenne ich ihn“, sagte Baskets-Ikone Paulding mit Blick auf den Triathleten, lachte herzlich und war nach seinem Sieg im vergangenen Jahr mit Platz zwei absolut zufrieden: „Hier sind so viele gute Athleten, jeder hat den Sieg verdient.“

Ruderer Max von Bülow hatte gleich doppelten Grund zur Freude – er feierte am Montag seinen 19. Geburtstag. „Das war ein schönes Geschenk von den ganzen Unterstützern, die mich gewählt haben“, meinte der Drittplatzierte.

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Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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