Oldenburg Die Fußballer des Oberligisten VfL haben gegen Kickers Emden äußerst glücklich 1:0 gewonnen. Damit verbesserte sich die Mannschaft von Trainer Dario Fossi auf den vierten Platz. Das Tor des Tages erzielte Rami Kanjo schon in der ersten Halbzeit.

In der Schlussphase sicherte VfL-Torwart Jannik Zohrabian dann mit zwei ungewollten Glanzparaden gegen Samuel Adeniran den Sieg. „Am Ende hätten wir einfach das 1:1 bekommen müssen. Aber da hätte es schon nicht mehr 1:0 stehen dürfen. Wir haben in der ersten Halbzeit so viele guten Möglichkeiten gehabt, da hätten wir einfach einige Tore mehr schießen müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann in einigen Situationen nicht so gespielt, wie wir es in der Pause besprochen haben“, monierte Fossi.

„Es gibt Tage, da gehen solche Dinger eben nicht ins Tor. Samuel Adeniran hat ja nicht mit Absicht die beiden Dinger nicht gemacht“, meinte Emdens Coach Stefan Emmerling und fügte hinzu; „Bei unseren vielen Möglichkeiten in der zweiten Halbzeit hätten wir mindestens einen Punkt verdient gehabt.“

Beim Führungstreffer des VfL half Kickers-Routinier Milad Faqiryar kräftig mit. Bei einem langen Ball von Sven Lameyer verschätzte er sich und musste dann Kanjo ziehenlassen. Der ließ Emdens Schlussmann Siegfried John mit einem platzierten Flachschuss ins linke Toreck keine Chance (12. Minute).

Danach hatten Tim Janßen (19.) und Conrad Azong (20.) Möglichkeiten, das schnelle zweite Tor für den VfL nachzulegen. Am dichtesten am zweiten VfL-Treffer war dann Azong, der nach einem Freistoß von Kanjo den Ball aber nur an den rechten Pfosten des Gästetores setzte (28.). Sechs Minuten später jagte Hendrik Diekmann nach einer Ecke von Kanjo den Ball aus fünf Metern weit über das Tor der Gäste.

Nach der Pause erhöhte Emden den Druck auf das VfL-Tor und kam auch gleich durch Matthias Gossmann (47.) und Tido Steffens (49.) zu ersten Möglichkeiten. Aber auch der VfL hatte weitere Chancen, die Führung auszubauen. Jonas Siegert (53.) und zweimal Azong (54./67.) zielten nicht genau genug.

In den letzten Minuten wurde Zohrabian dann zum Retter seiner Mannschaft. Nach einem Angriff brauchte Adeniran den Ball aus drei Metern nur noch ins leere Tor schieben. Zohrabian war aber zurückgelaufen und kratzte den Ball mit dem Fuß von der Torlinie (82.).

Sieben Minuten später gab es dann erneut das Duell Adeniran gegen Zohrabian: Wieder hatte der Kickers-Angreifer das leere Tor vor sich, erneut bekam Zohrabian aber wieder den Fuß an den Ball und konnte klären.

Der Sieger des Privatduells sprach von Glück: „In beiden Fällen hatte ich Dusel. Beim ersten Mal wollte ich nur schnell ins Tor zurück und hatte plötzlich den Ball am Fuß. Wir hatten aber wie schon gegen Arminia Hannover am Donnerstag genügend Chancen gehabt, die wir nicht genutzt haben. So haben wir am Ende glücklich gewonnen“, freute sich Zohrabian.

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