Oldenburg Nach dem unglücklichen Abstieg der Schwimmerinnen im vergangenen Jahr traf es nun auch das Männerteam der SG Region Oldenburg, der Startgemeinschaft des Polizei SV und des Wardenburger SC. Trotz des Heimvorteils im Olantis Huntebad konnten Bjarne Bambynek, Jesse Hinrichs, Florian Hüsing, Florian Kramer, Markus Pleis, Piet Schlörmann, Veit Schlörmann, Andreas Stein und Frank Stuckenberg den Abstieg in die drittklassige Landesliga Niedersachsen nicht verhindern.

„Das Team ist einfach überaltert, es ist uns in den letzten Jahren nicht gelungen, mehr jüngere Athleten in das Männerteam zu integrieren“ analysierte Trainerin Beate Schroeder, die die Wettkampfmannschaft erst im August 2018 wieder übernommen hatte. In Bezug auf die Zukunft gibt sie sich jedoch zuversichtlich: „Wir haben einen guten Nachwuchs, doch der braucht noch mindestens zwei Jahre, bis er auf dieser Ebene mitschwimmen kann.“

Dazu passt, dass von den neun eingesetzten SG-Schwimmern nur noch drei regelmäßig trainieren: Bambynek, Triathlet Hinrichs und Team-Youngster Florian Hüsing – und genau diese drei schwammen auch zu neuen persönlichen Bestzeiten auf der 25-Meter-Bahn.

Nach 26 Wettkämpfen hatte sich das SG-Team 13 129 Punkte erkämpft und konnte nur noch den Hamburger SC (11 804 Punkte) hinter sich lassen. Somit stand der Abstieg nach 28-jähriger Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga Nord für die SG Region Oldenburg fest. Doch auch Platz zehn, belegt durch den SC Delphin Lübeck mit 13 841 Punkten, hätte nicht mehr zum Verbleib in der Liga gereicht. Da der SC Magdeburg aus der 1. Bundesliga in die 2. absteigt und keine Nordmannschaft den Aufstieg schaffte, müssen auch die Hansestädter den Gang in die schleswig-holsteinische Landesliga antreten.

Bester SG-Punktesammler war nochmals Piet Schlörmann. Der bereits 25-jährige PSVer erkämpfte für sein Team bei vier möglichen Starts alleine 2063 Punkte und zeigte über 100 und 200 Meter Freistil in 0:55,49 und 2:01,42 Minuten mit 531 und 548 seine besten Leistungen.

Nur 31 Punkte weniger steuerte Bambynek bei. Der 19-Jährige, der erst im Herbst das Training wieder aufgenommen hatte, schwamm über 100 Meter Schmetterling in 0:59,50 Minuten zu einer neuen Bestzeit und war über 200 Meter Brust mit 543 Punkten am erfolgreichsten. Der für die laufende NWZ-Sportlerwahl nominierte Hinrichs schwamm über 400 und 1500 Meter Freistil in 4:27,47 und 17:40,50 Minuten zu zwei neuen persönlichen Bestzeiten. Das mit 16 Jahren jüngste Mannschaftsmitglied Florian Hüsing vom Polizei SV unterbot seine bisherige Bestzeit ebenfalls über 1500 Meter Freistil und schlug in 17:43,68 Minuten an.

Bester männlicher Punktehamsterer der gesamten Veranstaltung war Europameister Jacob Heidtmann vom Swim-Team Elmshorn, der für seine Mannschaft alleine 2715 Punkte erkämpfte. Sein 39-jähriger Vereinskamerad Heiko Hell, Olympiateilnehmer 2000 in Sydney und 2004 in Athen, steuerte 2209 Punkte für die Elmshorner bei.

Bei den Frauen überragte Maya Tobehn vom Berliner TSC alle anderen Schwimmerinnen: 2627 Punkte waren ihre Ausbeute bei vier Starts.

Dem SC Delphin Lübeck half derweil der Einsatz des ukrainischen ehemaligen Weltrekordlers Oleg Lisogor nichts. Der nunmehr 40-Jährige steuerte insgesamt 2134 Punkte zum Vereinsergebnis bei und war über 100 Meter Brust in 1:06,35 Minuten noch mit 588 Punkten erfolgreich, konnte seinen Club damit aber nicht vor dem Abstieg bewahren.

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