Oldenburg Die Rollstuhlbasketballer vom RSC Oldenburg sind mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet. Am ersten Spieltag der Oberliga Nord waren die Teams aus Langenhagen und Rostock/Stralsund zu Gast. Gegen die Gäste aus Langenhagen wollten die Oldenburger, die krankheitsbedingt auf ihren Ligatopscorer der vergangenen Spielzeit, Alexander Roggelin, verzichten mussten, konzentriert und kontrolliert beginnen. Doch die Partie entwickelte sich anders: Leichte Fehler, Ballverluste und eine schlechte Wurfquote auf beiden Seiten führten zu einem ausgeglichenen Halbzeitstand von 22:22.

Nach der Pause kamen die Oldenburger besser ins Spiel und gingen mit einer 35:28-Führung in den Schlussabschnitt. Doch das Blatt wendete sich erneut, die Gäste kämpften sich heran und am Ende der regulären Spielzeit stand es 45:45 – Verlängerung. Und hier hatten die Oldenburger Pech: Erst brach der Rahmen des Rollstuhls von Center und Topscorer der Partie Frank Fauerbach, dann verletzte sich Flügelspieler Rolf Wesler bei einem Sturz und konnte nicht zu Ende spielen. Langenhagen nutzte die Chance und gewann knapp mit 50:45.

Im dritten Spiel des Tages bekam es der Gastgeber dann mit der SG Rostock/Stralsund II zu tun, die zuvor Langenhagen 49:39 besiegt hatte. Noch enttäuscht vom verlorenen ersten Spiel und verunsichert durch den verletzungsbedingten Ausfall von Wesler gingen die Oldenburger in die Partie. Center Fauerbach musste in einen Leihsportstuhl wechseln, was so ähnlich ist, wie fremde Schuhe anzuziehen. Aber auch der Gegner hatte sich im vorherigen Aufeinandertreffen verausgabt und war zudem nur mit sechs Spielern angereist.

RSC-Coach Harald Fürup versuchte, seine Mannschaft zu motivieren und ihr Sicherheit zu geben. Die Ansprache zeigte Wirkung, das Match begann mit einem 10:0 im ersten Viertel für die Oldenburger. Der zweite Abschnitt verlief ausgeglichen, weder setzte sich der RSC weiter ab, noch verkürzte die Spielgemeinschaft den Abstand. Ballverluste, Fehlpässe und eine schlechte Trefferquote auf beiden Seiten prägten das Spiel. Zur Halbzeit stand es 22:12. Im dritten und vierten Durchgang veränderte sich das Spiel nicht großartig, so dass sich die Oldenburger schlussendlich mit 44:34 durchsetzten.

„Nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Alexander Roggelin, dem Verletzungspech und Materialschaden bin ich froh, wenigstens ein Spiel gewonnen zu haben. Definitiv müssen wir an unserem Zusammenspiel, an unserer Treffsicherheit und unserer Konstanz arbeiten“, lautete das Fazit von RSC-Trainer Fürup.

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