Oldenburg /Osnabrück Mit einem 3:0-Heimsieg gegen Union Lohne haben die Regionalliga-Volleyballerinnen des OTB die Konkurrentinnen aus der Grafschaft Bentheim von Rang drei verdrängt und damit selbst Tuchfühlung zu Aufstiegsrelegationsrang zwei aufgenommen. Die Männer wurden ihren Ambitionen dagegen bei der 1:3-Niederlage in Osnabrück nicht gerecht und haben den gerade hergestellten Anschluss zu Platz zwei als Tabellensechster gleich wieder verloren.

Frauen: Oldenburger TB - Union Lohne 3:0 (25:21, 30:28, 25:21). „Ein sehr kurioses Spiel“, meinte OTB-Trainer Stefan Noltemeier nach dem Duell mit den Rivalinnen aus der Grafschaft Bentheim, die im Bereich Aufschlag/Annahme besser arbeiteten, aber sich doch geschlagen geben mussten. „Mehrfach haben wir hinten gelegen, doch am Ende haben wir die schwierigen Sachen sehr erfolgreich lösen können“, sagte Noltemeier.

Den Unterschied machte in allen Durchgängen Lena Kohlmeier aus. Mit ihrer Einwechslung im Zuspiel drehten die Oldenburgerinnen im ersten Abschnitt ein 13:17 und im zweiten ein 15:19 jeweils in einen Satzgewinn. Und da dreimal bekanntlich Oldenburger Recht ist, mussten die Gäste beim Stand von 18:17 im dritten Durchgang erneut mit anschauen, dass die Einwechslung von Kohlmeier einmal mehr Erfolg versprach. „Lena war richtig gut, aber auch Maren Schmeling zeigte in der Mitte, was sie kann“, lobte Noltemeier und fügte hinzu: „Das waren drei wichtige Punkte für uns.“

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Männer: VC Osnabrück - Oldenburger TB 3:1 (25:21, 31:29, 17:25, 25:18). „Eine riesige Enttäuschung“, meinte Trainer Lars Drantmann nach der unnötigen Pleite beim Abstiegskandidaten, durch die die Oldenburger selbst wieder den Blick nach unten richten müssen. Der Vorsprung der OTBer, die in den vorherigen sechs Spielen nur von Tabellenführer Gießen knapp besiegt worden waren, auf den Relegationsrang ist auf vier Zähler geschmolzen.

„Total verdiente Niederlage aufgrund der Vorzeichen. Wir haben schlecht trainiert – und alle Elemente waren am Wackeln“, monierte Drantmann, dessen Team im ersten Durchgang bis zum 19:19 auf Augenhöhe mit den Gastgebern agiert, aber dann vollkommen den Faden verloren hatte. Ähnlich verunsichert nutzten die Oldenburger im zweiten Abschnitt drei Satzbälle nicht.

„Das war eine mangelnde Energieleistung – auch bei uns Trainern, wir hätten die Jungs schon beim Einspielen auf den Pott setzen müssen“, gab Drantmann selbstkritisch zu: „Wie mit Kleister an den Füßen haben wir gespielt, die Niederlage tut richtig weh.“

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