Oldenburg Zu einer Vereinsmeisterschaft mit Gastläufern entwickelte sich beim Oldenburg Marathon die Entscheidung über Fünf Kilometer bei den Männern. Gleich vier der schnellsten sieben Läufer trugen das Trikot des DSC Oldenburg. Schon früh setzte sich ein Trio vom Rest des Feldes ab und blieb auch bis kurz vor dem Ziel zusammen.

Im Schlussspurt erwies sich DSC-Athlet Jan de Vries als der Läufer mit der höheren Endgeschwindigkeit. In 17:21 Minuten verwies er Farhad Abdalkarem (TuS Jaderberg) sowie Vereinskollege Gabriel Monien (beide 17:23) auf die Plätze. „Jan hat das im Stile eines Mittelstrecklers gemacht. Da kann man auch mal gegen einen Langstreckler wie Gabriel gewinnen“, freute sich DSC-Trainer Norman Ihle über den Erfolg seiner Schützlinge.

Janno Meenken (17:53) und Jost Hornbostel (18:23) liefen als weitere Sportler des DSC auf die Plätze vier und sieben. Mit Paul von Engelmann (6., LC Wechloy, 18:01) und Ulrich Pohland (10., Oldenburger Ruderverein, 19:25) liefen zwei weitere Oldenburger unter die ersten Zehn. Bei den Frauen holte sich Mette Bulling vom LC Wechloy in 20:13 Minuten den Sieg. Zweite wurde VfLerin Maartje Hendrikse in 21:45 Minuten. Drittschnellste Oldenburgerin war Lina Ihnken (22:28) vom TuS Eversten, die als Siebte vier Sekunden vor Sara Murdfield (1. TCO „Die Bären“) sowie Aenne Kintz (BTB) ins Ziel kam.

Tammo König Zweiter

Einen hervorragenden zweiten Platz erlief sich Tammo König (1. TCO) in 33:36 Minuten über 10 Kilometer. „Hätte ich mir heute gar nicht zugetraut, da ich lange nicht mehr scharf gelaufen bin“, freute sich der Triathlet. Sechs Sekunden fehlten dagegen Rekordsieger Georg Diettrich als Viertem in 33:45 Minuten zu einem weiteren Podiumsplatz. Vereinskollege Sascha von Engelmann lief in 37:30 Minuten auf den 21. Platz.

Lange konnte VfLerin Bonnie Andres mit der späteren Siegerin Katharina Stark (TuS BW Lohne, 36:29) mithalten, bevor sie abreißen lassen musste, verpasste aber ihre Bestzeit, die sie in Ofen aufgestellt hatte, in 36:58 Minuten nur um fünf Sekunden. „Es war lange nicht klar, ob ich würde laufen können wegen einer Erkältung. Außerdem hatte ich vom Start weg Bauchschmerzen, so dass ich mehr als zufrieden bin“, erklärte die derzeit schnellste Oldenburgerin. Sylvia Hoppe vom Team Laufrausch wurde in 43:05 Minuten Zehnte.

Thomas Pollmann verpasste in 1:17:03 Stunde über die Halbmarathondistanz das Podium als Vierter nur um 36 Sekunden. Noch knapper lief Jens Nowak von den „Bären“ als Elfter an den Top Ten vorbei. In 1:21:32 Sunde fehlten ihm knappe sechs Sekunden. Als dritter Oldenburger kam Laufrauschler Eike Kruse (1:26:46) als 19. ins Ziel. Bei den Frauen holte sich Antje Günthner von den Laufsportfreunden in 1:32:11 Stunde den Sieg.

Osterfeld selbstkritisch

Gerne hätte sich Dennis Osterfeld vom LC Wechloy in neuer Bestzeit den Sieg beim Marathon gesichert. Vielleicht war das ja der Grund warum er etwas übermütig die ersten drei Kilometer mit Sieger Jens Nerkamp das Rennen anging. „Ich bin zu schnell angegangen und habe dafür dann die Quittung bekommen“, zeigte sich Osterfeld selbstkritisch, nachdem er als Sechster in 2:53:00 Stunden seine Bestzeit um über eine Minute verpasst hatte. Laura Steffens 3:21:54 lief bei den Frauen in 3:21:54 Stunden auf einen guten zweiten Platz.

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