Oldenburg Bei SVG Göttingen will der VfL Oldenburg an diesem Sonntag (15 Uhr, Stadion Sandweg) seine Erfolgsserie in der Fußball-Oberliga ausbauen. Die Mannschaft von Trainer Dario Fossi gewann ihre vergangenen vier Spiele und belegt punktgleich mit Spitzenreiter Eintracht Northeim Platz zwei.

„Der Tabellenplatz interessiert mich überhaupt nicht – was zählt, sind die zwölf Punkte, die wir nach fünf Spielen haben“, äußert sich der VfL-Coach zur aktuellen Tabellenposition. In der sind die Göttinger Letzter. Nur beim 1:1 beim Heeslinger SC holte die Mannschaft von SVG-Trainer Knut Nolte einen Punkt, sonst gab es vier teilweise deutliche Niederlagen.

Im Achtelfinale des NFV-Pokals gelang den Göttingern aber mit dem Sieg in Northeim (8:7 nach Elfmeterschießen) ein Überraschungserfolg. Ihr Punktspiel bei der Eintracht verloren die Göttinger vor einer Woche mit 1:4, hatten aber 1:0 geführt. In der Vorsaison waren Spiele gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller für den VfL fast immer traumatische Erlebnisse. „Ich habe mir Videos von einigen Spielen der Göttinger angesehen, in Northeim haben sie eine sehr starke erste Halbzeit gespielt. Jedes Spiel muss erst gespielt werden, das müssen unsere Spieler von selbst verstehen. Göttingen wird uns die drei Punkte nicht schenken, wir müssen 90 Minuten lang konzentriert sein“, warnt Fossi vor dem Tabellenschlusslicht. Der Coach muss seine Startelf am Sonntag umbauen, da Philip Nauermann aus privaten Gründen nicht spielen kann. Für ihn rückt Arne Lüerssen in die Startformation. „Arne hätte in Göttingen aber ohnehin gespielt. Ich habe drei sehr gute Innenverteidiger, da orientiere ich mich bei der Aufstellung auch immer am Gegner“, sagt Fossi.

Auch in der Offensive plant er einige Umstellungen. „Ich vertraue den Spielern, die zuletzt nicht in der Startelf gestanden haben. Wer in Göttingen beginnen wird, entscheide ich wie immer nach den letzten Trainingseindrücken“, erklärt Fossi. Verzichten muss er allerdings auf Kai Schröder, der aus privaten Gründen die Fahrt nach Südniedersachsen nicht antreten kann. Dafür steht Kristof Köhler aber wieder im Kader, der nach einer Gelb-Roten Karte in einem Spiel der zweiten Mannschaft beim 1:0 gegen SC Spelle-Venhaus zusehen musste.

In der vergangenen Saison gewann der VfL beide Spiele gegen Göttingen. „Beide Partien haben wir zu Recht gewonnen, an diese Serie wollen wir jetzt anknüpfen“, hofft der VfL-Trainer.

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