Oldenburg Die letzten Arbeiten am neuen Kunstrasen im Hans-Prull-Stadion am vergangenen Donnerstag haben sich ausbezahlt: Am Freitagabend haben die Fußballer des Oberligisten VfL Oldenburg auf der neuen Anlage gezaubert und ihr erstes Heimspiel der Saison mit 2:0 gegen TB Uphusen gewonnen. Die Tore für den VfL erzielten Janek de Buhr (30. Minute) und Marten Schmidt (49.).

Ob es am Rasen lag, an der Motivation der Gastgeber oder doch an ganz anderen Ursachen, ist schwer zu sagen. Sicher ist: Die Gegner aus Uphusen kamen nicht in die Partie. „Der VfL hat uns das Spiel machen lassen, damit haben wir im Moment aber große Probleme. Den beiden Gegentoren gingen grobe Fehler von uns voraus. Nach dem 0:2 war das Spiel eigentlich gelaufen“, erklärte Uphusens Trainer Fabrizio Muzzicato.

Bei VfL-Trainer Dario Fossi auf der Gegenseite war die Freude entsprechend groß: „Wir haben kaum etwas zugelassen und standen sehr sicher. Der Sieg ist absolut verdient.“

Die Oldenburger dominierten die Partie von Beginn an. Lasse Nienaber hatte schon in der 2. Minute die erste Tormöglichkeit für den VfL, schoss den Ball nach einer Ecke von Rami Kanjo aber über das Tor der Gäste. Sieben Minuten später hatte der VfL die nächste Chance, dieses Mal scheiterte Conrad Azong an Uphusens Torwart Christian Ahlers-Ceglarik.

Uphusen dagegen beschränkte sich auf eine kompakte Defensive und setzte auf Konter. So hatte Besir Rogaqi erst in der 24. Minute die erste Möglichkeit für die Gäste.

Sechs Minuten später traf dann Janek de Buhr zum 1:0 für den VfL. Er setzte bei einer Rückgabe der Gäste dem Ball nach, überlupfte Ahlers-Ceglarek und drückte den Ball dann über die Torlinie. „Die Rückgabe habe ich gerochen und bin in den Ball gelaufen. Erst dachte ich, der Ball geht so über die Torlinie, dann musste ich aber doch nachsetzen, weil ein Gegenspieler in Richtung des Uphusener Tores gelaufen ist“, freute sich der VfL-Zugang über seinen Treffer.

In den Schlussminuten der ersten Halbzeit schnupperten die Gäste am Ausgleichstreffer. Bei einem Schuss von Ramien Safi klärte Leon Neldner den Ball zur Ecke (43.). Bei dieser segelte der Ball gefährlich durch den Oldenburger Fünfmeterraum, TB-Spieler Miguel Mendoza sprang aber nicht so, dass er den Ball mit dem Kopf treffen konnte.

Kurz nach Wiederbeginn sorgte Marten Schmidt gegen die im Angriff harmlosen Gäste für die Vorentscheidung. Rami Kanjo schoss bei einem Freistoß den Ball von der rechten Seite in den Strafraum der Gäste, wo dieser Schmidt im Fünfmeterraum vor die Füße fiel. Der VfL-Mittelfeldspieler jagte das Spielgerät aus kurzer Distanz über die Torlinie.

„Vor dem Freistoß hatten wir den VfL-Spieler mit drei Mann gestellt und dann hauen wir den einfach um“, ärgerte sich Muzzicato über den unnötigen Freistoß.

Danach verpassten die Oldenburger einen höheren Sieg, weil sie bei ihren Kontern den Ball oft nicht genau genug auf ihre Mitspieler passten.

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