Oldenburg Nicht nachvollziehen kann Rainer Bartels, Vorstand des JFV Nordwest, die Entscheidung, dass die Fußball-Regionalligen der A-, B- und C-Junioren in dieser Saison aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise nur in einer einfachen Punktrunde ausgetragen werden sollen.

„Was die Jungs hier betreiben, ist Leistungsfußball – es ist mir völlig unverständlich, warum sie mit so einem Mini-Programm abgespeist werden sollen“, echauffiert sich Bartels und ergänzt: „Das habe ich Distelrath und Fricke auch klar zu verstehen gegeben.“ Gemeint sind Günter Distelrath als Präsident und Walter Fricke als Jugendausschuss-Vorsitzender vom Norddeutschen Fußball-Verband.

In der vergangenen Woche hatten sich die Verantwortlichen mit den Vereinen in einer Videokonferenz auf einfache Punktrunde in den drei Nachwuchs-Regionalligen geeinigt. Hintergrund der Entscheidung ist, das die Spielklassen nun größer geworden sind, nachdem die vergangene Spielzeit aufgrund der Corona-Krise mit Auf- und ohne Absteiger abgebrochen wurde.

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Statt 14 Teams und 26 Spieltagen sind die Staffeln bei den A-Junioren auf 17 (durch die einfache Punktrunde jetzt 16 statt 32 Spieltage), bei den B-Junioren auf 16 (15 statt 30) und bei den C-Junioren auf 18 Mannschaften (17 statt 34) angewachsen. Sollte es die Verfügungslagen in den vier Bundesländern zulassen, soll der Betrieb am 19./20. September starten.

„Wir werden unsere Jungs schon beschäftigen, aber ich hätte mir eine andere Lösung gewünscht“, sagt Bartels und meint eine Aufspaltung der Ligen wie zum Beispiel in der Männer-Regionalliga, wo es erst eine Vorrunde und dann eine Auf- und Abstiegsrunde geben soll. Dafür soll es seitens der Jugendvereine aber kaum Zustimmung gegeben haben. „Der wahre Grund ist, dass die Verbände nicht auf ihre vielen Auswahlmaßnahmen verzichten wollen“, meint Bartels: „Aber ich habe gegen Windmühlen geredet.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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