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Oldenburg Seine starke Form hat Judo-Talent Adrian Bredohl von SW Oldenburg bei zwei Kräftemessen in Frankfurt am Main und in Sandkrug unterstrichen. Der U-12-Sportler schrammte in Hessen beim größten deutschen Jugendturnier in seiner Klasse bis 40 Kilogramm nur knapp an einem Podestplatz vorbei, nachdem er eine Woche zuvor einen besonderen Kraftakt gemeistert hatte.

Nach dem souveränen Gewinn der Bezirksmeisterschaft trat Bredohl beim „Japanischen Turnier“ der TSG Hatten-Sandkrug an. Dabei gibt es innerhalb einer Alterskategorie keine Gewichtsklassen. Bei diesem Wettkampf treten zunächst die beiden leichtesten Athleten gegeneinander an. Der Sieger bleibt auf der Matte und trifft auf den nächstschwereren Starter.

Bredohl blieb in insgesamt zehn Kämpfe nacheinander ungeschlagen und stellte damit den Tagesrekord auf. Der SWO-Athlet musste sich erst dem schwersten Kämpfer der U-12-Klasse geschlagen geben, obwohl er in dem Duell mit dem körperlich deutlich überlegenen Gegner lange mit zwei halben Wertungen (Wazari) vorn gelegen hatte. Eine Unachtsamkeit ermöglichte dem Rivalen kurz vor Schluss eine Wurftechnik und einen anschließenden Haltegriff.

Nach dieser anstrengenden Vorbereitung ging es am vergangenen Wochenende zum 5. Adler Cup in Frankfurt, wo mehr als 2500 Talente aus 30 Ländern am Start waren. In Bredohls 40-Kilogramm-Klasse waren es insgesamt 30 Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie den Niederlanden, Belgien und Russland.

In seinem ersten Duell erwischte der SWO-Kämpfer den besseren Start und führte mit einer halben Wertung, doch der Hesse Fabian Hohmann (Kodokan Neuhof) sicherte sich mit einem Haltegriff im Bodenkampf den Sieg.

In der für die aus der Hauptrunde ausgeschiedenen Kämpfer folgenden Trostrunde setzte sich Bredohl sicher gegen Felix Weitemeier (Braunschweiger Judo Club) und in der Verlängerung auch gegen Tony Herbach (TSV Hertha Walheim, Nordrhein-Westfalen) durch.

Auch in seinem vierten Duell führte das SWO-Talent schon früh mit einer halben Wertung nach einem Schulterwurf, doch Leon Waletzki (TSV Kirchhain, Hessen) nutzte einen kurzen Moment der Unkonzentriertheit für einen Konter und gewann mit Ippon nach einer Wurftechnik, so dass Bredohl den Kampf um Platz drei verpasste. „Adrian hat nur knapp eine Platzierung bei einem solch stark besetzten internationalen Turnier verfehlt und sein besonderes Können wiederum eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, meinte Trainer Matthias Boss.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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