Oldenburg Sportlich wie organisatorisch haben sich die Gastgeber vom Polizei SV beim 22. X-MAS Turnier im Ju-Jutsu einmal mehr hervorragend in Szene gesetzt. Während viele Helferinnen und Helfer mit anpackten, um das Kampfsport-Spektakel in der Sporthalle Wechloy zu einem Erfolg zu machen, schafften alle vier Lokalmatadore den Sprung auf einen Podestplatz.

„Dieses Turnier ist immer ein guter Saisonabschluss“, meinte PSV-Coach Christoph Garbrand nach dem traditionellen Weihnachtsturnier, das der Verein mit dem Niedersächsischen Ju-Jutsu Verband veranstaltete. Die fast 300 Aktiven von 40 Vereinen aus Deutschland, den Niederlanden und Dänemark trafen auf fünf Wettkampfflächen in den Disziplinen Fighting, Duo und Ne-Waza aufeinander.

Den Anfang für die Oldenburger im Fighting machte Fynn Brötje in der U-15-Jugendklasse bis 55 Kilogramm. Die Vorrundenkämpfe waren für den PSVer kein Problem, so dass er souverän bis ins Halbfinale marschierte.

Im Kampf um den Einzug ins Finale musste er sich aber dem späteren Turniersieger Marcel Said (Kodokan Norderstedt) geschlagen geben. Der Club aus dem südlichen Schleswig-Holstein (12 Gold – 3 Silber – 6 Bronze) war am Ende der größte Abräumer vor dem 1. JJV Bernau (10 – 5 – 6) und dem Zanshin Dojo Hamburg (8 – 7 – 9).

Von der Niederlage im Halbfinale erholte sich Fynn Brötje schnell. Er punktete im Trostrundenfinale gegen Leander Schönborn (SV Menden) voll und sicherte sich vorzeitig den dritten Platz. Es war das erste Bronze für den PSV (am Ende 1 – 1 – 3), der letztlich auf Rang 14 des Medaillenspiegels landete.

Seine Schwester Celina Brötje traf in der U-18-Klasse bis 63 Kilogramm gleich auf die amtierende Weltmeisterin und unterlag dieser klar mit 0:14 Punkten. In der Trostrunde setzte sich die PSV-Kämpferin aber mit dynamischen Techniken durch und erarbeitete sich ebenfalls Bronze.

Der in diesem Jahr zum Polizei SV gekommene Mathis Asendorf überzeugte in der stark besetzten U-18-Klasse bis 77 Kilogramm in der gesamten Vorrunde mit schnellen Schlagkombinationen und effektiven Wurftechniken. Im Halbfinale gegen Marc Silayan vom Zanshin Dojo Hamburg triumphierte der Oldenburger 14:9, ehe der Norderstedter Maximilian Lüth (gewann alle Kämpfe vorzeitig mit 14:0) auch eine Nummer zu groß war.

Besser lief es für Asendorf in der Bodenkampf-Variante Ne-Waza. Im Finale der Klasse bis 81 Kilogramm gegen den Delmenhorster Thais Krüger sicherte sich der PSV-Zugang mit voller Punktzahl den Turniersieg.

Neues Terrain betrat Tim Folkens, der bislang nur im Fighting aktiv gewesen war. Bei seinem Debüt im Kampfstil Ne-Waza unterlag er im Halbfinale der 77-Kilogramm-Klasse gegen Philippe Kimtis (Kodokan Norderstedt), besiegte im Trostrundenfinale aber Felix Schmidt (VfL Grasdorf) vorzeitig mit einem Fußhebel und sorgte für das dritte Bronze und die fünfte Medaille der Oldenburger.

„Ich war mit den gezeigten Leistungen meiner Athleten sehr zufrieden“, resümierte Garbrand: „Zumal die Trainingsinhalte teilweise ansatzfrei umgesetzt wurden und eine gute Trainingsgrundlage für die nächste Saison sind.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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