Oldenburg /Hinte Gut gerüstet für die anstehende Oberliga-Saison scheint Schwarz-Weiß-Spieler Hendrik Z’dun zu sein: Er gewann die Tischtennis-Bezirksendrangliste im ostfriesischen Hinte vor Oliver Tüpker und Andreas Scholle vom Regionalligisten SF Oesede. Auch bei den Frauen schaffte eine Oldenburgerin den Sprung aufs Podest: Jessica Boy, Zugang bei TuRa Oldenburg, wurde gute Dritte.

Bei den Männern waren gleich fünf Oldenburger im elfköpfigen Feld am Start. Um Platz eins und damit die Qualifikation für die Landesrangliste entwickelte sich ein Dreikampf zwischen Z’dun, Tüpker und Scholle, die am Ende alle auf 9:1 Siege kamen. In Runde drei hatte der SWO-Spieler nach einer 2:0-Satzführung hauchdünn gegen Scholle verloren, die letzten beiden Durchgänge dabei erst in der Verlängerung. Da Scholle aber gegen Tüpker ebenfalls 2:3 unterlegen war, blieb für Z’dun, der alle anderen Partien souverän mit 3:0 gewonnen hatte, der Sieg bis zum Schluss greifbar.

In seinem letzten Spiel kam es zum entscheidenden Duell mit dem Turnierfavoriten Tüpker, das der Oldenburger souverän mit 3:1 gewann. Ein Satzverhältnis von +25 reichte somit für Rang eins vor Tüpker (+23) und Scholle (+20).

Auch SWO-Kollege Benjamin Ohlrogge durfte als Vierter mit 7:3 Siegen zufrieden sein. Nico Schulz (5:5, Rang fünf) blieb dagegen etwas unter seinen Möglichkeiten. Neben den Niederlagen gegen die vor ihm platzierten Spieler unterlag er überraschend auch dem Elsflether Bezirksoberliga-Akteur Dominik Felker. Stephan Sebens-Tönges (BW Bümmerstede, 4:6) wurde Siebter. Sein Vereinskollege Daniel Trendelbernd (2:8) erreichte Rang zehn.

Auch bei den Frauen blieb es spannend bis zum Schluss. Über den dritten Platz hinter Sinja Kampen (9:1) und Saskia Kameier (8:2) entschied am Ende das Satzverhältnis. Dies sprach am Ende für Boy und gegen Julia Wojtaszek (Hoog­steder SV), die beide auf 7:3 Siege gekommen waren. Dahinter folgten gleich drei Spielerinnen mit einer 6:4-Bilanz. Erst mit dem sicheren 3:1 im letzten Spiel gegen Lea Maathuis (ebenfalls Hoogstede) sicherte sich Boy den Platz auf dem Podest.

Fast wäre sogar ein noch besseres Ergebnis für die Neu-Oldenburgerin herausgesprungen. In Runde neun holte die Abwehrspielerin gegen die spätere Siegerin Kampen einen 0:2-Satzrückstand auf, um am Ende eines 50-minütigen Krimis Durchgang fünf 13:15 zu verlieren. Bei einem Sieg hätte sie wegen ihres sehr guten Satzverhältnisses Kameier, gegen die sie das direkte Duell 3:0 gewonnen hatte, von Rang zwei verdrängt.

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