Oldenburg /Hannover Nahtlos angeknüpft haben die Regionalliga-Volleyballerinnen des OTB an die gute Form, die ihnen vor der Weihnachtspause vier Siege in Serie eingebracht hatte. Im ersten Spiel in 2020 sicherten sich die Oldenburgerinnen am Wochenende einen sicheren 3:1-Heimsieg gegen den FC Leschede und untermauerten damit ihre Ambitionen auf einen Spitzenplatz. Die Leistung der ersten Männermannschaft in Hannover war dagegen zum Haareraufen.

Frauen: Oldenburger TB - FC Leschede 3:1 (25:20, 23:25, 25:20, 25:21). „Wir haben heute alle kleinen Sachen richtig gemacht“, lobte OTB-Trainer Stefan Noltemeier sein Team nach dem Duell mit dem Schlusslicht. Das junge Gästeteam spielte ganz und gar nicht wie ein Absteiger, hatten aber keine Chance gegen die cleveren Oldenburgerinnen. „In der Summe haben wir nicht nur sehr konstant gespielt, sondern auch alle Fleißkärtchen eingesammelt“, meinte Noltemeier.

Die wuchtigen Angriffe von Leschede wurden immer wieder von den Mittelblockerinnen Rieke Bruhnken und Ricarda Sodermanns oder die erneut stark aufspielende Libera Simone Hüskens entschärft. Der Tabellenletzte investierte viel, machte aber immer wieder leichte Fehler. „Es ist so bitter, dass die Mädels sich erneut für ihren Aufwand nicht belohnt haben“, klagte Trainer Jürgen Alsmeier, desen Team sich wohl mit dem Abstieg in die Oberliga anfreunden muss.

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„Das war heute definitiv ein Arbeitssieg“, erklärte OTB-Kapitänin Lea Peters und ergänzte: „Das war richtig anstrengend, aber durch den Sieg können wir die Saison nun entspannt angehen.“

Durch den Heimerfolg eroberten die Oldenburgerinnen Platz drei zurück (12 Spiele, 23 Punkte) und könnten angesichts noch eines Nachholspiels sogar Union Lohne (13, 24) Aufstiegsrelegationsrang zwei abjagen. Am kommenden Samstag geht’s wieder zu Hause (20 Uhr, Sporthalle Haarenesch) gegen den Tabellenvierten Tuspo Weende (13, 22).

Männer: GfL Hannover - Oldenburger TB 3:1 (25:17, 23:25, 25:20, 25:19). Schlechte Laune bereiteten derweil die Männer ihrem Trainer Lars Drantmann. „Totales Kollektivversagen war das“, polterte der ehemalige Zweitligaspieler: „Was ein verschenkter Nachmittag.“ Insbesondere der Annahmeriegel des OTB verursachte diesmal mehr Unsicherheit als Rückendeckung. „Ohne unseren sonst so starken ersten Kontakt sind wir nicht ins Spiel gekommen“, erklärte Drantmann und ergänzte: „Vor allem haben wir eine Eigenfehlerquote gehabt wie ein U-12-Team.“

Nur im zweiten Durchgang wirkten die beiden Regionalligisten auf Augenhöhe – doch danach fiel die Leistungskurve wieder mächtig ab. Durch die „unnötige Niederlage“, so Drantmann, verpasste der weiter sechstplatzierte OTB (13, 18) den Anschluss an die obere Tabellenhälfte, hat aber weiterhin einen komfortablen Neun-Punkte-Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz.

Die Chance, die Laune des Trainers wieder anzuheben, haben die Oldenburger am kommenden Samstag auswärts beim Tabellenfünften Vallstedt Vechelde Vikings. Der wurde im Hinspiel zu Hause knapp im Tiebreak bezwungen.

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