Oldenburg Die wichtigen Partien gegen die direkten Abstiegskonkurrenten – die können die Drittliga-Handballerinnen des VfL II. Nach Siegen in den vergangenen Wochen gegen SFN Vechta (24:17) und TB Wülfrath (30:21) sicherte sich das Juniorteam auch an diesem Samstag im Duell mit dem PSV Recklinghausen durch ein 31:22 (15:16) zwei wichtige Punkte.

„Es war eigentlich überhaupt kein klassisches Abstiegsduell. Beide Mannschaften haben in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Angriffsspiel gezeigt“, war VfL-Coach Andreas Lampe mit den Offensivqualitäten zufrieden, wusste aber auch, dass zunächst nicht alles so glatt lief: „Vorn haben wir zwar gezeigt, was wir uns vorgenommen haben, im Innenblock hatten wir in der ersten Halbzeit aber noch Probleme.“

Die Gastgeberinnen taten sich trotz der namhaften Verstärkungen durch die Bundesliga-Spielerinnen Madita Kohorst, Ann-Kristin Roller, Jane Martens und Pia Dalinger schwer. Vor allem Lina Hovenjuergen (insgesamt acht Tore) ging der VfL-Defensive in der ersten halben Stunde gehörig auf die Nerven.

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Nach dem Pausenrückstand fand Lampe aber offensichtlich in der Kabine die richtigen Worte und taktisch die richtigen Mittel: „Wir haben die Halbverteidigung umgestellt und versucht, den Innenblock zu stabilisieren.“

Die Umstellungen fruchtteten. In den ersten sieben Minuten nach Wiederanpfiff stellten Laura Kannegießer mit drei Toren sowie Griet Prante mit zwei und Kim Schilling mit einem Treffer die Weichen auf Sieg. „Wir hatten aber auch mehr Wechselmöglichkeiten als der Gegner – Recklinghausen hat dann irgendwann abgebaut“, gab Lampe zu.

In der Folge spielte nur noch die Lampe-Sieben. Bis zur 49. Minute überrollte das Juniorteam den Abstiegsrivalen. Beim Stand von 27:19 zweifelte bereits rund zehn Minuten vor dem Ende niemand mehr in der Sporthalle Wechloy an einem grün-weißen Triumph.

Was folgte war die Kür: Recklinghausen – mit allerletzter Kraft – versuchte noch einmal alles, erzielte bis zur Schlusssirene auch noch drei Tore, wurde aber auch in der Endphase von den coolen Oldenburgerinnen abgekocht. Katja Berkau und Prante stellten das Ergebnis auf den 31:22-Endstand.

Letztlich war Kannegießer mit sieben Treffern die erfolgreichste VfL-Schützin. „Für Laura freut es mich besonders, sie hatte nach der Verletzung eine sehr schwere Zeit“, sagte Lampe mit Blick auf den Kreuzbandriss, den sich die 19-Jährige vor fast genau einem Jahr zugezogen hatte: „Jetzt spielt sie wieder so, wie wir sie kennen.“

VfL II: Hassing, Kohorst - Prante 3/1, Martens 4, Schaffrick, Pods 1, Carstens 1, Fragge 1, Schilling 2/1, Roller 4, Kannegießer 7/1, Steffen 1, Berkau 1, Dalinger 6.

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