Oldenburg Wenn die um den Klassenerhalt kämpfenden Drittliga-Handballerinnen des VfL II an diesem Samstag (16.30 Uhr, Sporthalle Wechloy) die viertplatzierte HSG Jörl/Viöl empfangen, kommt nicht nur auf den Hallensprecher etwas Schwieriges zu. Während der Name der Gäste zum Zungenbrecher werden könnte, dürften die Schleswig-Holsteinerinnen sportlich nur schwer zu knacken sein.

„Das ist ein Spiel Jung gegen Alt“, sieht VfL-II-Trainerin Silke Prante auf ihre Mannschaft ein Generationenduell zukommen. Während die Gastgeberinnen ein Team mit vielen Talenten aufbieten, die noch in der Jugend spielen dürfen oder es vor nicht langer Zeit durften, kann der Kontrahent aus Jörl (Landkreis Schleswig-Flensburg) und Viöl (Landkreis Nordfriesland) auf einige Spielerinnen mit Zweitliga-Routine bauen.

Der Unterschied machte sich im Hinspiel deutlich bemerkbar. Die Oldenburgerinnen hielten zwar lange gut mit, kassierten gegen den ausgefuchsten Rivalen letztlich aber doch eine deutliche 26:34-Niederlage. „Jörl hat eine sehr erfahrene Truppe, gegen die wir uns lange wacker geschlagen haben. Das war bis Mitte der zweiten Halbzeit schon ganz gut“, blickt Prante zurück.

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Die Trainerin geht das zweite Aufeinandertreffen mit einer kleinen, aber eingespielten Truppe an. Die dritte Mannschaft ist parallel in der Oberliga in Dinklage aktiv. Aus dem Bundesliga-Team, das am Sonntag (16.30 Uhr, kleine EWE-Arena) den Thüringer HC empfängt, ist als Unterstützung wohl nur Laura Kannegießer dabei.

Jörl/Viöl (18:12 Punkte) verlor vor einer Woche überraschend 24:25 gegen den Vorletzten aus Oyten (6:22) und bildet als Vierter das obere Ende des Tabellenmittelfeldes, dessen unteres Ende der VfL II (11:17) durch das 29:22 in Wattenbek (12:16) gerade erreicht hat. Die auf Abstiegsplatz zehn lauernde HG Owschlag (9:21) sitzt den Oldenburgerinnen aber weiter im Nacken. „In der Liga kann Jeder Jeden schlagen“, zeigt sich Prante optimistisch, auch dem Zungenbrecher aus dem hohen Norden die Stirn bieten zu können.

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