Oldenburg Im Duell mit dem MTV Heide, der ihnen in dieser Saison ein einzigartiges Gefühl beschert hat, wollen die Drittliga-Handballerinnen des VfL II an diesem Sonntag ihre gute Auswärtsbilanz weiter aufhübschen. Während das Team von Trainerin Silke Prante in der Fremde schon vier Siege und ein Remis auf der Habenseite verbucht hat, gelang im Hinspiel gegen den starken Aufsteiger der bislang einzige Heimerfolg. 31:25 bezwangen die Oldenburgerinnen am 27. Oktober 2019 die Schleswig-Holsteinerinnen.

Ein Treffer, zwei Treffer ...

„Da haben wir mit einer sehr starken Leistung der Mannschaft gewonnen“, sagt Luca Schumacher. Die 18-Jährige gehörte da nicht zum Kader, hat sich aber nicht zuletzt mit starken Leistungen in den Bundesliga-Partien der A-Jugend für die 3. Liga empfohlen.

Beim Debüt Anfang Februar im Duell beim TSV Wattenbek steuerte Schumacher einen Treffer zum 29:26-Sieg bei. Vor zwei Wochen waren es zu Hause beim 29:36 gegen Oyten schon zwei. Ob sie die Serie fortsetzt und nun beim Tabellenfünften dreimal trifft, ist Schumacher egal. Wichtig sei der Gesamterfolg. „Wir wollen die zwei Punkte mit nach Hause nehmen“, sagt die 18-Jährige und sieht eine gute Chance, wenn alle zusammenhalten und füreinander kämpfen.

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Ein Sieg wäre im Kampf um den Klassenerhalt äußerst wichtig. Die VfL-Reserve liegt mit 11:21 Punkten direkt vor den drei Abstiegsplätzen. Schlusslicht Hannoverscher SC (4:28) ist abgeschlagen, Oyten (8:24) und vor allem die HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (11:23) sitzen den Oldenburgerinnen allerdings im Nacken.

Schumacher erlebt damit wie die anderen jungen Spielerinnen, die in 3. Liga und A-Jugend-Bundesliga aktiv sind, die sportlichen Extreme. Existenzkampf mit dem Juniorteam, Meisterrennen mit der Nachwuchsauswahl. Nach sieben Siegen in sieben Spielen in Vor- und Zwischenrunde soll das bald anstehende Viertelfinale noch nicht Endstation sein.

„Sehr attraktiver Sport“

„Wir wollen mindestens den Einzug in das Final-Four schaffen. Das ist derzeit das große Ziel“, sagt die 18-Jährige, die in der Heimat beim Elsflether TB groß geworden ist. „Da war Handball immer ein sehr attraktiver und begeisternder Sport“, erzählt die Rückraumspielerin, die bis vor dreieinhalb Jahren beim Wesermarsch-Club gespielt hat und jetzt alles für den Erfolg beim VfL gibt: „Ich versuche, mich möglichst gut auf den Gegner und das Spiel vorzubereiten“, sagt Schumacher, „um dann das Beste geben zu können.“

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