Oldenburg Nicht nur mit neuem Trainerteam, sondern auch mit neuer Spielführerin sind die Drittliga-Handballerinnen des VfL II in diese Saison gestartet. Kea Drewes hat das Amt von Griet Prante übernommen. Die Rückraumspielerin ist als gerade einmal 22-Jährige schon eine der ältesten und erfahrensten Spielerinnen im Juniorteam, das nach der bitteren 32:33-Auftaktpleite gegen den SC Alstertal-Langenhorn (32:33) an diesem Samstag ab 17.30 Uhr bei der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen gefordert ist.

„Für mich spielen die Leidenschaft und der Teamgeist eine große Rolle – meine Stärken sollen meinen Mitspielerinnen Halt geben, und die Stärken meiner Mädels geben mir wiederum Halt und Sicherheit“, erklärt Drewes, die als Fünfjährige bei der HSG Neuenburg/Bockhorn mit dem Handball begonnen hatte. „Meine Eltern waren der Meinung, ich soll einen Mannschaftssport ausüben“, erinnert sich die Lehramtsstudentin, die eine Zeit lang auch im Verein geschwommen hat.

Über die Station HG Jever/Schortens kam Drewes 2012 als 16-Jährige erstmals zum VfL, blieb drei Jahre und sammelte auch schon erste Erfahrungen in der 3. Liga. Die vertiefte sie danach bei der HSG Hude/Falkenburg und beim TV Oyten, ehe sie 2018 zum VfL II zurückkehrte und mit 45 Treffern aus dem linken Rückraum entscheidend zum Klassenerhalt beitrug.

„Kea ist eine fleißige und ehrgeizige, manchmal allerdings noch zu liebe Spielerin –das wird aber noch anders“, lobt Trainerin Silke Prante ihre neue Spielführerin. „Mein Ziel ist es, leistungsorientierten Handball zu spielen und immer wieder aufs Neue die Herausforderung zu suchen“, sagt Drewes.

Die nächste wird sie in Schleswig-Holstein finden. Auch Owschlag ist mit einer Niederlage gestartet: 23:32 bei Vizemeister HSG Jörl/Viöl. Bei der HG gab’s nach Platz sieben im Vorjahr größere Veränderungen. Schlüsselspielerinnen haben aufgehört, dafür sind viele Talente ins Team gekommen. „Wir haben einen Riesenumbruch – und die Staffel hat es in sich, deswegen wird unser erstes Ziel der Klassenerhalt sein“, sagt Trainer Sebastian Schräbler: „Die Trauben hängen jetzt viel höher. Ich hoffe, dass wir einen guten Start bekommen, der den jungen Spielerinnen Selbstvertrauen gibt.“

Nach ihrer unglücklichen Auftaktpleite haben Drewes & Co. aber kein Interesse daran, dem Gegner Starthilfe zu leisten, die VfLerinnen wollen mit aller Macht ihrerseits gern die ersten Punkte einfahren.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.