Oldenburg Lang, lang ist es her, dass die Handballerinnen des VfL II einen Drittliga-Sieg in eigener Halle bejubeln durften. Auch an diesem Samstag sprang gegen den wiedererstarkten Abstiegs- und Dauerrivalen TV Oyten nichts heraus. Durch ein 29:36 verließen die Oldenburgerinnen zum fünften Mal in Serie nach einem Heimspiel ohne Punkte die Halle in Wechloy.

„Am Ende fehlten uns wieder einmal die Cleverness und die Alternativen, um gegen so einen erfahren Gegner zu bestehen“, meinte Trainerin Silke Prante, deren Team (jetzt 11:21 Punkte) weiter Nichtabstiegsplatz neun belegt, es verpasste, den Vorsprung auf die spielfreie HG Owschlag (9:23) zu vergrößern. Oyten ist nach dem dritten Sieg aus den vergangenen fünf Spielen auch wieder in Schlagdistanz (8:24).

„Aber ich kann unserer jungen Truppe keinen Vorwurf machen. Alle haben bis zum Ende tapfer gekämpft. Gegen solch ein Oyten darf man ruhig verlieren“, sagte Prante, die noch kurz vor dem Spiel der Ausfall der erkrankten Lana Teiken ereilt hatte.

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Nach schwachem Start lagen die dezimierten Oldenburgerinnen Mitte der ersten Halbzeit 7:14 zurück. „Wir haben zu Beginn einfach zu viel weggeworfen. Auch die Abwehr stand zunächst nicht. So haben wir uns im Endeffekt selbst geschlagen“, urteilte die Trainerin des VfL II, der sich bis zur Halbzeit aber auf 15:18 herangekämpft hatte.

Auch nach der Pause zeigte das Juniorteam Kampfgeist und kam in der 41. Minute durch einen Siebenmeter von Laura Kannegießer zum 22:22. Nach einem erneuten Rückstand glich Griet Prante aus, die wie Kapitänin Kea Drewes an diesem Tag sieben Treffer für den VfL II erzielte. Als sich Robyn Rußler kurz darauf den Fuß vertrat, gingen Trainerin Prante jedoch die Alternativen im Rückraum langsam aus.

Nur drei Minuten später waren die Gäste durch einen 6:1-Lauf entscheidend davongezogen. „Gegen Ende fehlten uns dann einfach die Kraft und die Konzentration, um noch einmal richtig dagegenzuhalten“, meinte Prante.

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