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Oldenburg Weihnachten kann kommen: Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg haben sich einen Tag vor Heiligabend mit zwei Punkten selbst das erste Geschenk gemacht. Am Samstagabend bezwang die Mannschaft von Trainer Niels Bötel die HSG Bad Wildungen vor 1923 Zuschauern in der kleinen EWE-Arena nach einer über weite Strecken dominanten Vorstellung mit 33:25 (19:11). Beste Werferinnen waren Julia Wenzl (7 Tore), Angie Geschke und Jenny Behrend (jeweils 6). Mit nun 10:4 Punkten aus den ersten sieben Partien stehen die Oldenburgerinnen trotz des großen Umbruchs vor der Saison exzellent dar.

Die mehrwöchige WM-Pause merkte man den Gastgeberinnen überhaupt nicht an. Nachdem vor der Partie Oldenburgs Nationalspielerin Angie Geschke für ihre WM-Teilnahme (sie scheiterte mit Deutschland im Achtelfinale) geehrt worden war, legte der VfL furios los. Schon nach vier Minuten sorgte Rechtsaußen Jenny Behrend mit ihrem zweiten Treffer für eine 4:0-Führung. Der vorherige Tabellenachte aus Bad Wildungen fand kaum Lücken in der beweglichen VfL-Defensive. Kamen die Gäste doch einmal zum Wurf, zeigte wiederholt Oldenburgs Torfrau Madita Kohorst, warum ihr Spitzname im Verein „die Wand“ ist.

Auch wenn die „Vipers“, wie die Gäste sich nennen, nach einer Auszeit durch Trainerin Tessa Bremmer zu ihrem ersten Treffer durch Nicoleta Laura Vasilescu kamen, änderte sich nichts an der Oldenburger Überlegenheit. Die VfL-Frauen fanden im Angriff immer wieder die richtigen Lösungen und bauten ihren Vorsprung über 9:3 (15. Minute), 12:5 (18.) bis auf 15:6 aus (23.). Zur Pause führte der VfL hochverdient mit 19:11 – schon so etwas wie die Vorentscheidung in einer einseitigen Begegnung. Bötel begann früh, zu rotieren und auch den jungen Spielerinnen wie Kim Schilling und Ann-Kristin Roller Einsatzzeiten zu geben.

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Nach dem Seitenwechsel erwischten die „Vipers“ den besseren Start. Durch ein Tor von Miranda Schmidt-Robben, der Cousine von Bayern Münchens Fußballstar Arjen Robben, verkürzte die HSG auf 15:21 (36.). Weil der VfL sich Mitte der zweiten Halbzeit zu viele Fehlwürfe leistete und drei Siebenmeter in Serie vergab (2x Geschke, 1x Wenzl), kam Bad Wildungen noch einmal näher heran. Zehn Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung beim 26:23 nur noch drei Tore. Spannung kam dennoch nicht mehr auf, denn mit vier Treffern in Serie zum 30:23 (54.) entschieden die Oldenburgerinnen das Spiel für sich.

Die VfL-Frauen können sich indes über die Feiertage kaum ausruhen. Bereits an diesem Mittwoch (19.30 Uhr) gastiert das Bötel-Team bei Borussia Dortmund. Am kommenden Samstag (18 Uhr) ist Bayer Leverkusen in der kleinen EWE-Arena zu Gast.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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