Oldenburg /Hamburg Zwei Remis und einen Sieg verbuchten die Junioren des JFV Nordwest am Wochenende. Die Spieler der U 17 und U 15 durften zufrieden mit ihren Auftritten sein, während die U-19-Talente nach einem turbulenten Spiel mit hängenden Köpfen den Platz verließen.

A-Jugend: JFV Nordwest - Heider SV 3:3 (1:2). „Heide hat uns heute eine Lehrstunde in Sachen Chancenverwertung erteilt“, meinte JFV-Trainer Lasse Otremba nach dem Remis, durch das sein Team mit nun 34 Punkten den Aufstiegsrelegationsrang hinter Primus Kiel (6:0 gegen Eintracht Braunschweig, 40 Zähler) an Eimsbüttel (4:2 in Norderstedt, 35) abgeben musste.

Die defensiv agierenden Gäste nutzen Ballgewinne geschickt aus und führten nach 18 Minuten 2:0. „Sie waren brutal stark vorn“, sagte Otremba, dessen Team aber zurückschlug. Marvin-Osaze Wema verkürzte (23. Minute), ehe Bourdanne Ngongfor mit einem Distanzschuss für den hochverdienten Ausgleich sorgte (75.). Kapitän Daniel Kunkel krönte den Sturmlauf nach einem Abpraller mit dem umjubelten 3:2 (90.+2). Direkt nach dem Anstoß schockte der Abstiegskandidat aus Schleswig-Holstein den JFV aber mit dem 3:3. „Nach dem 0:2 haben wir alles investiert, wurden aber leider nicht mit einem Dreier belohnt“, sagte Otremba.

B-Jugend: SV Nettelnburg-Allermöhe - JFV Nordwest 1:2 (1:1). „Wir sind sehr zufrieden, das war ein schweres und intensives Spiel“, lobte JFV-Trainer Hendrik Buhl, der sein Team kräftig umbauen musste. Trotzdem erspielten sich die Gäste gegen den kampfstarken Gegner, der wenig Raum zuließ, viele Tormöglichkeiten. „Wir hatten gerade in der zweiten Halbzeit mehr Übergewicht, trotzdem mussten wir tierisch aufpassen bei Ballverlusten“, meinte Buhl und monierte: „Erneut haben wir eine Führung verspielt, das müssen wir besser machen.“ Dass der Vorsprung auf die Abstiegszone dennoch auf vier Zähler aufgestockt wurde, war Terry Becker zu verdanken. Er markierte in der 65. Minute den verdienten Siegtreffer.

C-Jugend: JFV Nordwest - Holstein Kiel 1:1 (1:0). Die U 15 verpasste es, den Abstand zu den Gästen auf nur noch einen Zähler zu verkürzen, und liegt vier Punkte vom rettenden Ufer entfernt. „Das war eine starke Leistung, auch wenn das Unentschieden am Ende gerecht ist“, fasste JFV-Coach Wolfgang Horn zusammen, dessen Team in einer intensiven Partie zur Pause 1:0 geführt hatte: „Das war richtig gut, leider blieb das 2:0 für uns aus.“

Nach der Pause übernahm Kiel das Ruder, glich in der 50. Minute aus, fing sich aber eine Rote Karte (Tätlichkeit). In Überzahl hatte der JFV noch eine Riesenchance, doch der Keeper parierte.

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