Oldenburg Nach Torjäger Conrad Azong folgt ein weiterer Spieler des VfL Oldenburg Cheftrainer Dario Fossi zum VfB Oldenburg. Wie der Stürmer hat sich auch Kai-Sotirios Kaissis, der in der Winterpause 2015/2016 von den „Blauen“ zu den „Grünen“ in die Oberliga gewechselt war, weil er sich in der höheren Spielklasse nicht durchgesetzt hatte, zu einer Rückkehr zum Regionalligisten entschlossen.

„Ich freue mich auf diese Herausforderung“, sagt der 23-jährige Mittelfeldspieler, der sich im zweiten Anlauf nun unter Fossi in der vierthöchsten Spielklasse etablieren möchte. Letzterer war Anfang Mai vom Regionalligisten als Cheftrainer für die neue Saison vorgestellt worden.

„Kai ist ein technisch starker Spieler, der unheimlich flexibel eingesetzt werden kann. Wir sind deshalb froh, dass er sich für den VfB entschieden hat“, sagt Sportleiter Frank Claaßen über Kaissis, der seine fußballerische Ausbildung im Nachwuchsbereich beim JFV Nordwest abgeschlossen hatte. Aus der U 19 des Kooperationsprojekts der beiden besten Oldenburger Vereine rückte er im Sommer 2015 in den Kader der „Blauen“ auf, kam unter Predrag Uzelac zu sechs Kurzeinsätzen, ehe der im September auf den Trainerposten gerückte Dietmar Hirsch den 18-Jährigen nur in seinem ersten Spiel berücksichtigte.

In der Rückrunde beim VfL wurde er unter Ulf Kliche sofort Stammkraft, erzielte in der ersten Partie gleich ein Tor und bekam das, was für die Entwicklung eines Spielers elementar ist: Spielpraxis und Vertrauen. Das schenkte ihm auch Fossi, der im Sommer 2016 den Oberligisten übernahm. In 112 Spielen machte Kaissis für die „Grünen“ 17 Tore und leitete viele weitere ein.

„Ich habe mich beim VfL sehr wohlgefühlt, aber ein Wechsel zum VfB ist auch eine spannende Herausforderung. Ich möchte einfach gerne noch mal in der Regionalliga spielen“, nennt Kaissis als Hauptgrund für den Wechsel. Den Konkurrenzkampf nimmt der 23-Jährige, der an der Uni Oldenburg Mathe und Sport auf Lehramt studiert, gern an. „Wir hatten beim VfL auch Konkurrenz, die Situation ist also nicht neu. Mir ist aber klar, dass es schwer wird“, sagt er: „Aber zu sehen, ob man es packt, ist ja auch spannend.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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