Oldenburg Die Fußballer des VfL haben mit dem 0:1 gegen den bisherigen Vorletzten TB Uphusen ihre Tabellenführung in der Oberliga verspielt. Da die Verfolger SC Spelle-Venhaus (5:2 bei 1. FC Northeim) und TuS Bersenbrück (2:1 gegen SVG Göttingen) ihre Spiele gewannen, rutschte der VfL auf Platz drei ab. Der Kunstrasen im Stadion an der Alexanderstraße war in der zweiten Halbzeit eigentlich nicht mehr bespielbar. Schiedsrichter Julian Lüddecke war aber anderer Meinung und brachte die Partie über die Bühne. „Ich habe mich schon gewundert, dass die zweite Halbzeit überhaupt angepfiffen wurde“, ärgerte sich Franz Haake, Geschäftsführer der VfL-Fußball-GmbH, nach Schlusspfiff.

Mert Bicakci hatte in der Schlussminute nach einem Pass von links in den VfL-Fünfmeteraum den Ball über die Torlinie gestochert. Der Sieg der Gäste war trotz der widrigen Umstände nicht unverdient. Uphusen nahm die Platzverhältnisse besser an als der VfL und stellte seine Spielweise auf den rutschigen Kunstrasen ein. So ging auch dem Tor des Tages ein langer Ball aus der Abwehr auf den linken Flügel voraus. Die Oldenburger waren trotz Unterzahl nach einer Gelb-Roten Karte für Lennart Blömer weit aufgerückt und deshalb im eigenen Strafraum in Unterzahl.

„Natürlich ist es schwer, auf so einem Platz Fußball zu spielen, die Spieler müssen sich aber darauf einstellen können. Wenn man nicht passen kann, muss man eben langen Hafer nach vorne spielen, nachsetzten und die zweiten Bälle gewinnen. Meine Spieler wollen das aber nicht, sie sterben lieber in Schönheit“, kreidete VfL-Trainer Dario Fossi seiner Mannschaft die fehlende Flexibilität an.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Newsletter "Nordwest-Kurve" der Nordwest Mediengruppe erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Der VfL war anfangs die bessere Mannschaft und hatte auch die besseren Chancen, beide Teams haben aber keinen guten Fußball gespielt“, meinte Uphusens Coach Fabrizio Muzzicato: „In der zweiten Halbzeit wurde es ein Kampfspiel, darauf hat sich meine Mannschaft besser eingestellt. Natürlich ist immer Glück, wenn das Siegtor so kurz vor Schluss fällt, wir haben aber verdient gewonnen.“ Uphusen kletterte durch den Sieg auf Platz 14.

Dass die Gäste ein anderes Kaliber sein würde als im Hinspiel, das der VfL durch ein Tor von Lennart Blömer 1:0 gewonnen hatte, wusste der VfL schon vorher. Mit dem rechten Außenverteidiger Stefan Denker stand nur noch ein Akteur aus dem Spiel im September in der Startelf der Gäste, mit Thomas Mennecke wurde ein zweiter eingewechselt. Mit dem neu formierten Gegner hatten die Oldenburger anfangs große Probleme, das hohe Pressing und das frühe Anlaufen ließen keinen flüssigen Spielaufbau zu. So kam der VfL in der ersten Halbzeit nur zu zwei nennenswerten Möglichkeiten. Die erste leitete Narciso Lubaca mit einem Einwurf auf Pascal Steinwender ein, der den Ball auf Daniel Isailovic passte. Dessen Schuss wurde aber abgeblockt (15. Minute). Kurz darauf verzog Nils Frenzel nach einer Ecke.

Die beste Chance vor der Pause für die Gäste hatte Kevin Artmann, sein Schuss aus 18 Metern wurde aber zur Ecke abgefälscht (41.). Drei Minuten später klärte Lubaca in einer unübersichtlichen Situation vor der eigenen Torlinie. Nach der Pause kämpfte Uphusen um jeden Ball, der VfL suchte spielerische Lösungen, die auf dem rutschigen Geläuf aber nicht möglich waren.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.