Oldenburg Ihren guten Lauf wollen die Oberliga-Fußballer des VfL an diesem Sonntag (15 Uhr, Stadion Halberstädter Straße) beim MTV Wolfenbüttel fortsetzen, auch wenn Kapitän Nils Frenzel nicht mit dabei ist. Der 29-Jährige hat am Freitag standesamtlich geheiratet. An diesem Samstag folgen die kirchliche Trauung und die große Feier.

Mit Frenzel haben die Oldenburger in den vergangenen Wochen in vier Spielen zehn Punkte geholt und sich auf Rang fünf vorgearbeitet. Die Tendenz des Gegners zeigt dagegen in die andere Richtung. Der MTV war mit neun Zählern aus den ersten fünf Partien gestartet, fing sich aber zuletzt drei deutliche Niederlagen und stürzte auf Platz 13 ab.

„Wolfenbüttel ist jetzt im zweiten Jahr in der Oberliga. Im Sommer gab es einen größeren Umbruch, sie müssen sich jetzt erst wieder finden“, meint VfL-Trainer Dario Fossi über die Gastgeber. Nachdem diese in der vergangenen Saison erst am letzten Spieltag mit einem knappen 1:0-Erfolg gegen Gifhorn den Klassenerhalt gesichert hatten, hat Habil Turhan, seit Saisonbeginn neuer Coach des MTV, auch jetzt den Ligaverbleib als Ziel für das Team ausgerufen.

„Wolfenbüttel hat zwar seine letzten drei Spiele verloren, aber vorher auch 4:3 bei Spelle-Venhaus gewonnen – und da gewinnt man nicht einfach so. Der MTV hat auch seine Stärken“, warnt Fossi davor, den Gegner zu unterschätzen.

Neben Frenzel fehlt auch Jonas Siegert. Im Kader stehen dafür wieder Joshua König und Hendrik Dieckmann. Auch Kai Kaissis, Justin Tjardes, Lennart Blömer und Jannis Hillerns haben in dieser Woche das komplette Trainingsprogramm mitgemacht.

„Ob einer der Vier schon in Wolfenbüttel in der Startformation steht, habe ich noch nicht entschieden“, sagt Fossi und will keinen der Rückkehrer überfordern: „Wir haben in den nächsten acht Tagen drei Punktspiele. Wir müssen abschätzen, wer wie viele Spiele verkraften kann.“

Taktisch will der Trainer dagegen nichts ändern. „Wir müssen defensiv gut stehen und bei Balleroberungen schnell umschalten“, fordert Fossi von seinen Spielern. Zudem setzt er auf die Standards, die in dieser Saison zu einer neuen VfL-Waffe geworden sind. Bereits sechs Treffer haben die Oldenburger nach ruhendem Ball erzielt.

Wer die Tore wie macht, ist dem VfL-Coach aber letztendlich egal. „Wir wollen in Wolfenbüttel gewinnen“, wünscht Fossi sich den vierten Auswärtssieg. Der wäre auch eine Art Hochzeitsgeschenk für den fehlenden Kapitän.

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