Oldenburg Die Fußballer des Oberligisten VfL haben ihr Auswärtsspiel beim SC Spelle-Venhaus deutlich mit 2:5 verloren. Bereits zur Pause lagen die Gäste 1:4 zurück. Durch die Niederlage rutschten die Oldenburger in der Tabelle hinter die Emsländer auf Platz fünf. „Spelle war einfach gnadenlos effizient. Sie haben aus sechs Chancen fünf Tore gemacht. Wir hatten ebensoviele gute Möglichkeiten, machen aber nur zwei Tore“, monierte VfL-Co-Trainer Daniel Isailovic.

Der VfL erwischte den besseren Start und ging schon in der 8. Minute durch Conrad Azong in Führung. Der Mittelstürmer versenkte den Ball mit einem Sonntagsschuss aus 17 Metern unhaltbar für Spelles Schlussmann Bernd Düker im Tor. Nur acht Minuten später kam der Gastgeber durch Florian Hoff aber zum Ausgleich. Bei einer Ecke von Sascha Wald hatte kein VfL-Spieler Hoff im Blick, der aus kurzer Distanz mühelos zum 1:1 traf.

Danach leitete der VfL seinen Untergang selbst ein. Ein VfL-Spieler verlor im eigenen Strafraum den Ball an Steffen Wranik, der zog sofort ab und jagte den Ball zum 2:1 ins linke Toreck (33. Minute). Der Tiefschlaf in der VfL-Defensive dauerte dann aber noch weitere fünf Minuten an, in denen Wald die zwei folgenden Speller Tore vorbereitete. Beim 3:1 war Wranik der Abnehmer (37.), eine Minute später wurde Spelles Routinier Adrian Lenz perfekt in Szene gesetzt, der den Ball nur noch über die Linie schieben musste. „Das 1:2 und das 1:3 waren Slapstick-Nummern unserer Abwehr. In den fünf Minuten haben wir das Spiel verloren“, ärgerte sich Isailovic.

Danach fing sich der VfL wieder und kam sogar noch vor der Pause zu einigen guten Chancen. Azong und Kai Kaissis scheiterten aber an Düker. Nach der Pause begann der VfL sehr druckvoll. Azong (47.) und Janek de Buhr (51.) konnten ihre guten Möglichkeiten aber nicht nutzen. Nach einer knappen Stunde entschied Wald nach Zuspiel von Jan Elpermann dann mit dem 5:1 für Spelle-Venhaus die Partie (59.).

Die Oldenburger kamen durch einen von Leon Neldner verwandelten Foulelfmeter auf 2:5 heran (65.). Kaissis (77.) und erneut Azong (90.) hatten auch danach noch sehr gute Torchancen. Beide scheiterten aber an Spelles überragendem Torwart Bernd Düker.

„Insgesamt war das keine gute Leistung von uns, einige Spieler waren scheinbar nicht mit dem Kopf auf dem Platz. Die Gegentore in der ersten Halbzeit sind viel zu einfach gefallen“, kritisierte VfL-Sportleiter Detlef Blancke. Am kommenden Sonntag empfängt der VfL das Schlusslicht Eintracht Northeim. Die Northeimer sind am Sonntag mit 0:6 zuhause gegen Atlas Delmenhorst untergegangen.

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