Oldenburg In der Drop-Box, mittels der das VfB-Trainerteam um Chefcoach Stephan Ehlers seine Fußballer unter der Woche mit visuellen Infos über den nächsten Rivalen versorgt, herrschte auch vor dem Regionalliga-Duell bei der U 23 des VfL Wolfsburg reger Datenverkehr. Es gibt zwar genügend Baustellen im eigenen seit fast zwei Monaten sieglosen Team, doch die Gegner-Analyse nimmt aktuell eine größere Rolle ein als in erfolgreichen Zeiten.

„Wir sind noch nicht so gefestigt, dass wir unser Spiel zu 100 Prozent durchdrücken können“, erklärt Ehlers, der seine Mannschaft nach der individuellen Versorgung der Spieler in den Trainingseinheiten am Donnerstag und Freitag in Kleingruppen auf die Aufgabe an diesem Samstag (Anstoß: 13 Uhr) in Wolfsburg vorbereitet hat. „Elf gegen Elf ist das aktuell nicht drin“, sagt Ehlers mit Blick auf die großen Personalsorgen.

In Rechtsverteidiger Finn Zeugner durfte in dieser Woche ein weiteres U-19-Talent vom JFV Nordwest im Training reinschnuppern. „Er macht einen sehr guten Eindruck“, lobt Ehlers, vermag aber nicht zu sagen, ob der 18-Jährige ein Kandidat für einen Platz im Kader sein könnte.

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Den Gegner kennen und simulieren, „sehen und fühlen“, nennt der 47-Jährige, der noch auf seinen ersten Sieg als VfB-Trainer wartet, die Arbeit mit seinem Team in der Vorbereitung auf den nächsten Kontrahenten. „Wir müssen verhindern, dass sie ins Laufen kommen“, sagt Ehlers über die technisch starken Wolfsburger. Der VfL-Nachwuchs, der in dieser Saison nie schlechter als Platz sechs dastand (der VfB war nie besser als Rang zehn), könnte in der Länderspielpause durchaus die eine oder andere Verstärkung aus dem Bundesliga-Kader erhalten.

Im Vergleich zum Rivalen aus Drochtersen, der am vergangenen Sonntag beim 1:1 in einem schwachen Regionalliga-Spiel gegen den VfB fast ausschließlich auf lange Bälle gesetzt hatte, setzten die Wolfsburger beim Herausspielen aus der Abwehr auf eine ganz andere Marschroute. „Die suchen immer – auch unter Druck – die spielerische Lösung“, hat Ehlers bei der Videoanalyse ausgemacht.

Tipps dazu, welche Mittel gegen diese Spielweise zum Erfolg führen können, gab’s ganz sicher in der Drop-Box. Die VfB-Spieler müssen sie nur aus der virtuellen in die reale Welt übertragen.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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