Oldenburg In letzter Sekunde sind die Landesliga-Fußballer des TSV im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Boris Ekmescic noch zu einem Remis gekommen. Im Duell mit dem SV Bad Rothenfelde schloss Johannes Wielspütz in der fünften Minute der Nachspielzeit einen Angriff über den linken Flügel überlegt mit einem Schuss aus zwölf Metern ab.

Nach dem Ausgleich brannten bei einigen Rothenfeldern die Sicherungen durch. Sie hatten vorher vergeblich eine Spielunterbrechung verlangt, weil TSV-Angreifer Peter Godfrey und einer ihrer Spieler nach einem Zusammenprall im Strafraum auf dem Kunstrasen lagen.

Die Gäste hatten zunächst den besseren Start erwischt und die Abwehr des TSV in den ersten 15 Minuten einige Male ins Wanken gebracht. So wehrte TSV-Keeper Makam Keita einen Kopfball von Gerrit Bewekenhorn gerade noch zur Ecke ab (13.).

Danach fingen sich die Oldenburger und starteten einige gefährliche Angriffe. Godfrey verfehlte aus der Distanz nur knapp das Gästetor (23.), traf kurz darauf aber nach einem genauen Zuspiel von Yuya Omura aus zehn Metern platziert zum 1:0 in die linke untere Ecke (25.). Rozart Burgaj (40.) und Godfrey (45.+1) verpassten es danach, die Führung auszubauen.

Nach Wiederbeginn wurden die Rothenfelder stärker, glichen durch Amir Redzic aus (63.) und gingen durch Bewekenhorn sogar in Front (68.). „Das zweite Gegentor fiel aus ganz klarer Abseitsposition“, ärgerte sich Yener Kesten, der vom TSV-Vorsitzenden Erdal Sarigül nach der Demission von Ekmes­cic kurzfristig zum Interimstrainer gemacht worden war, und ergänzte: „Am Ende sind wir volles Risiko gegangen und belohnt worden.“

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