Oldenburg Nach den Ungereimtheiten rund um Spiele der Reserve in der Fusionsklasse A, die nun die Sportgerichtsbarkeit beschäftigen und sogar zur Folge haben könnten, dass die Mannschaft aus der Landesliga zwangsabsteigen muss, haben die Fußballer des TSV am Mittwoch eine 0:4-Niederlage bei Spitzenreiter VfL Oythe kassiert. Für die Gastgeber (nun 53 Punkte) war es ein weiterer Schritt in Richtung Oberliga-Aufstieg, für die jetzt auf Rang vier positionierten Oldenburger (42) war es die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen.

„Im Verein und in der Mannschaft ist im Moment einfach zu viel Unruhe. Es fällt den Spielern schwer, sich auf das Spiel zu konzentrieren“, sagte Coach Vladimir Liutyi, dessen Mannschaft in Oythe schon nach wenigen Sekunden zurücklag. Der Tabellenführer spielte direkt nach dem Anstoß einen Pass durch die Viererkette auf Dennis Jex, dessen ersten Versuch Torwart Felicio de Belchior Sousa noch abwehrte, aber beim Nachschuss machtlos war (1. Minute).

Danach schaffte es der TSV, der nach den Merkwürdigkeiten in den Spielen der Reserve auf die vom NFV-Kreis Oldenburg-Stadt vorgesperrten Marten Niemeyer, Johannes Wielspütz, Josephe Aidoo und Ali Akyol verzichten musste, die Partie offen zu gestalten. Vor dem Oyther Tor waren die Oldenburger aber nicht entschlossen genug.

Nach Wiederbeginn machte sich beim TSV die Personalmisere richtig bemerkbar. Nicht nur die vier Spieler sind vorgesperrt, einige andere sind verletzt. Philip Schönewolf verwandelte einen Foulelfmeter zum 2:0 (69. Minute), nur wenig später erhöhte Fabian Wolf auf 3:0 (74.). „Wir wollten aus einer verstärkten Defensive kontern, nach vorn war es bei uns aber einfach zu wenig“, bilanzierte Trainer Liutyi.

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