Oldenburg Dieses Team ist einfach (fast) unschlagbar: Mit einem hart erkämpften, aber verdienten 3:2-Pokalsieg im Elfmeterschießen im Halbfinale bei Rivale VfL Osnabrück haben die U-15-Fußballer des JFV Nordwest ihre Erfolgsserie ausgebaut. Der Landesligist hat in dieser Spielzeit noch keine einzige Pflichtspiel-Niederlage einstecken müssen und beste Chancen, sich das Double aus Meisterschaft und Bezirkspokal-Triumph zu sichern.

Wiederaufstieg im Visier

„Die Bilanz übertrifft die Erwartungen“, sagt Trainer Hendrik Buhl, dessen Mannschaft aktuell die erfolgreichste im 2013 von VfB und VfL gemeinsam ins Leben gerufenen Jugendförderverein ist und eine Erfolgsgeschichte schreibt, die mit der Rückkehr in die Regionalliga enden könnte. 2015 war das damalige Team nach einem Jahr wieder aus der höchsten U-15-Klasse abgestiegen – im dritten Anlauf will der JFV endlich den Wiederaufstieg schaffen.

In der aktuellen Landesliga-Staffel gab es bisher noch kein Team, das den JFV-Talenten einen Punkt abtrotzen konnte. Mit 39 Zählern aus 13 Partien weisen sie die perfekte Ausbeute auf. „Wir sind jedes Spiel sehr fokussiert angegangen, wodurch wir auch alles gewonnen haben“, lautet Buhls zufriedene Bewertung des bisherigen Saisonverlaufs. Weitere Erfolgsfaktoren seien eine sehr hohe Trainingsbeteiligung und ein gutes Niveau in den Einheiten.

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Der Erfolg wird vom 25-jährigen Trainer allerdings nicht nur anhand der Ergebnisse gemessen, sondern auch an Vorgaben wie beispielsweise dem Flügelspiel kritisch bewertet.

Obwohl die Serie bisher nicht kaum souveräner laufen könnte, sind Ausrutscher strengstens verboten. Der VfL Osnabrück (36 Punkte, 13 Spiele, 53:4 Tore) ist dem JFV (39, 13, 68:2) dicht auf den Fersen. Die Resultate müssen dementsprechend stimmen, da es am Ende auch auf das Torverhältnis ankommen könnte.

„Die Saison wird noch sehr schwer. Die Gegner spielen gegen uns mit defensiver Ausrichtung“, weiß Buhl. Allerdings: „Meine Spieler haben gelernt, gegen tiefe Gegner geduldig zu spielen und das Spiel so erfolgreich zu gestalten.“

Das Hinspiel gegen die Osnabrücker gewannen die Oldenburger 2:1. Nach dem 3:2 (0:0)-Pokalerfolg im Elfmeterschießen bei den Lila-Weißen folgt das dritte Aufeinandertreffen am 28. April. Bevor es zum großen Showdown kommt, wird Buhls Team in Duellen mit Osnabrücker SC, Hansa Friesoythe, Kickers Emden und BV Cloppenburg weiter an der perfekten Serie arbeiten. Im Pokal-Endspiel kommt es später zum Duell mit den Talenten aus Emden oder von Vorwärts Nordhorn. Die beiden Ligarivalen spielen am 26. April um das zweite Finalticket.

Wechselspiel im Sturm

Trotz der besten Offensive der Liga steht übrigens kein Angreifer des Tabellenführers ganz oben in der Torjägerliste. „Unsere Formation richtet sich immer nach unserem Gegner. So finden häufig Wechsel in der Startelf statt“, verrät Buhl. Der A-Lizenz-Anwärter hat in der Spitze insgesamt schon sieben verschiedene Spieler von Beginn an auflaufen lassen: „So kann jeder Ausfall kompensiert werden.“ Jeweils sieben Treffer haben Tim Jungeblut und Felix Kaup. Dahinter folgen Benjamin Friesen, Felix Karius, Justin Seven und Jannes Vehrenkamp (jeweils sechs).

Bemerkenswert ist auch der defensive Verbund. Erst drei Pflichtspiel-Gegentore stehen in dieser Saison zu Buche. Im Pokal gingen dem Sieg in Osnabrück Erfolge bei Jahn Delmenhorst (2:1), JSG Wilhelmshaven (6:0), VfL Oldenburg (3:0) und Hansa Friesoythe (21:0) voraus. Sollte das Team um Buhl sowie den Co-Trainern Tim Körner und Kito Danylo weiter so dominant aufdribbeln, ist es nicht unwahrscheinlich, dass bald Meisterschale und Pokal die JFV-Vitrine schmücken.

Niklas Grönitz Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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