Oldenburg Fest im Visier haben die Fusionsliga-Fußballer von TuS Eversten nach dem 1:0 in Bockhorn weiter den Aufstieg in die Bezirksliga. Stadt- und Meisterschaftsrivale Ofenerdiek musste durch ein 3:3 gegen Büppel dagegen erneut einen Rückschlag hinnehmen. SWO bleibt nach dem 3:2 gegen STV Wilhelmshaven in Lauerstellung. Für den VfL II hat sich mit dem 0:3 beim ESV Wilhelmshaven die Lage im Abstiegskampf wieder verschärft. Schon an diesem Freitag geht der Saison-Endspurt weiter.

BV Bockhorn - TuS Eversten 0:1. Gegen die sehr tief und kompakt stehenden Friesländer tat sich die TSE-Auswahl sehr schwer. Die Mannschaft von Trainer Nils Reckemeier erarbeitete sich zwar einige Torchancen, scheiterte aber immer wieder am guten Bockhorner Keeper Nikolai Maier. In der zweiten Halbzeit bezwang schließlich Rene Auen den Torwart der Heimelf mit einem Kopfball nach einer Ecke von Hendrik Detmers. „Wir wussten, wie Bockhorn spielen wird. Wir haben geduldig auf unsere Chance gewartet“, meinte Reckemeier.

SV Ofenerdiek - TuS Büppel 3:3. „Wir waren heute ganz nette Gastgeber und haben Büppel alle drei Tore geschenkt“, ärgerte sich Co-Trainer Kai Lösekann. Nach 26 Minuten lag seine Mannschaft bereits 0:2 zurück, kam dann aber durch zwei sehenswerte Tore von Roman Epp und Julian Tüting zum Ausgleich. Danach waren die Ofenerdieker die bestimmende Mannschaft, fingen sich durch Peter Schmidt aber erneut einen unnötigen Gegentreffer. Erst in der Nachspielzeit sicherte Niklas Reich dem Gastgeber nach einem Zuspiel von Jannik Brandt zumindest noch einen Punkt.

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SW Oldenburg - STV Wilhelmshaven 3:2. Die Sandkruger dominierten und führten durch Tore von Eike Janßen und Fabian Gaden zur Pause verdient 2:0. „Danach haben meine Spieler aber geglaubt, die Partie wäre ein Selbstläufer“, kritisierte SWO-Trainer Jürgen Gaden die lasche Einstellung nach Wiederbeginn. David Eckey bestrafte die überhebliche Spielweise der Schwarz-Weißen dann auch mit zwei Toren. In der Endphase setzte Gaden alles auf eine Karte und beorderte Aljoscha Kuntze aus der Abwehr in den Sturm. Vier Minuten vor dem Abpfiff wurde das Risiko belohnt. Kevin Sembach flankte auf Oliver Kleinhans, und der SWO-Torjäger köpfte den Siegtreffer (86.).

ESV Wilhelmshaven - VfL II 3:0. Die Oberliga-Reserve war in einem sehr guten Spiel beim Tabellenzweiten absolut gleichwertig und hätte in der ersten Halbzeit sogar in Führung gehen können. Mehr als ein Lattentreffer wollte den Oldenburgern aber nicht gelingen. ESV-Trainer Michael Janßen wechselte in der Pause den Erfolg ein. Die eingewechselten Tobias Heuer und Dominic Buchtela machten mit ihren Toren den Sieg der Jadestädter perfekt.

FSV Westerstede - FC Ohmstede (Freitag, 19.30 Uhr). Die Ammerländer Kreisstadt war in der jüngeren Vergangenheit kein gutes Pflaster für die Ohmsteder, in fünf Jahren holte der FCO beim FSV nur zwei Punkte. „Wir sind noch nicht ganz sicher. Der FSV muss im Kampf um den Ligaverbleib gewinnen, da müssen wir dagegenhalten. Wir müssen wieder in die Spur kommen, trotzdem wäre ich mit einem Punkt zufrieden“, rechnet FCO-Coach Berthold Boelsen mit einem harten Kampf.

TuS Eversten - TuS Lehmden (Freitag, 19.30 Uhr, Sportplatz Hundsmühler Höhe). Die Gastgeber wollen natürlich Platz eins mit einem weiteren Heimsieg verteidigen und könnten in diesem Fall zugleich Lehmden aus dem Rennen um die beiden Aufstiegsplätze werfen. Die ambitionierten Ammerländer müssen ihre drei letzten Spiele gewinnen und auf Ausrutscher der Mannschaften auf den Plätzen eins bis vier hoffen.

SR Esenshamm - SV Ofenerdiek (Sonntag, 15 Uhr). Auch der SVO ist nach den Punktverlusten der vergangenen Wochen zum Siegen verdammt. Esenshamm hatte sich am vergangenen Sonntag durch ein 0:9-Debakel beim VfL Oldenburg II aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Das Team aus der Wesermarsch hat noch eine theoretische Chance, doch Vereinschef Siegfried Adamietz hat die Bezirksliga schon abgeschrieben. „Wir planen für die kommende Saison mit der Fusionsliga“, sagte er nach der deftigen Pleite im Stadion an der Alexanderstraße.

SW Oldenburg - VfL II (Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Sandkrug). Das Hinspiel liegt SWO-Trainer Jürgen Gaden noch jetzt schwer im Magen. Mit 1:7 war seine Mannschaft an der Alexanderstraße untergegangen. Jetzt müssen beide Teams gewinnen. Die Schwarz-Weißen brauchen den Dreier, um die Chance auf eines der beiden Tickets in die Bezirksliga zu wahren, während die Grün-Weißen etwas holen müssen, um ein erneutes Abrutschen auf einen Abstiegsplatz zu verhindern. „Wenn wir die gleiche Einstellung zeigen wie beim ESV Wilhelmshaven, sind in Sandkrug Punkte drin“, hofft Co-Trainer Frithjof Lachauer.

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