Oldenburg In doppelter Hinsicht wollen die Oberliga-Fußballer des VfL an diesem Wochenende eine kleine Serie ausbauen. Mit einem Sieg am Sonntagnachmittag (15 Uhr, Stadion Nienburger Straße) bei Eintracht Celle soll nach vier Punkten aus zwei Spielen nicht nur der gute Saisonstart ausgebaut, sondern auch die gute Bilanz gegen den Aufsteiger weiter aufpoliert werden.

„Das waren damals tolle Ergebnisse“, blickt VfL-Coach Dario Fossi auf die bislang nur zwei Duelle mit diesem Gegner zurück. 2017/2018 setzte sich sein Team zu Hause gegen den damals ebenfalls aufgestiegenen Rivalen 4:0 durch. Auswärts folgte ein 5:1. Am Ende der Saison schafften die Oldenburger den Sprung in die Regionalliga, Celle musste als Vorletzter wieder in die Landesliga zurück.

„Das waren aber keine einfachen Spiele“, erinnert sich Fossi und geht jetzt ebenfalls von einer relativ kniffligen Auswärtsaufgabe aus: „Für Celle ist es das erste Heimspiel, da wird die Mannschaft alles reinhauen. Ich erwarte eine kompakte Defensive und schnelle Konterattacken. Wir dürfen diesen Gegner auf keinen Fall unterschätzen.“

Die Gastgeber verloren zum Saisonauftakt bei Titelkandidat VfV Hildesheim 1:2, das zweite Spiel gegen Atlas Delmenhorst wurde wegen der DFB-Pokalpartie des Gegners verschoben. Der Aufsteiger ist momentan Drittletzter, der VfL war nach dem 0:0 bei Atlas durch ein 2:1 in Bersenbrück auf Rang vier geklettert.

Die Oldenburger ereilten in dieser Woche jedoch zwei Hiobsbotschaften. Die Mittelfeldspieler Andrik Zohrabian und Lennart Blömer werden längere Zeit ausfallen. „Andrik wird uns leider einige Monate fehlen“, sagt Fossi dazu, dass sich der 23-Jährige einen Einriss eines vorderen Kreuzbandes zugezogen hat. Dem gleichaltrigen Blömer wurde „ein Fremdkörper aus dem Knie entfernt“, erklärt Sportleiter Detlef Blancke.

Dafür ist Abwehrspieler Jannes Hillerns wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. „Er braucht aber noch einige Wochen, um wieder zu seiner Form zurückzufinden“, sagt Fossi. Da auch Ali Sandoghdar und Philip Onnen noch nicht einsatzfähig sind, dürfte die Startelf des VfL fast so aussehen wie vor einer Woche.

In Bersenbrück musste der VfL lange um den Sieg bangen und hatte kurz vor Schluss Glück, dass der Gegner einen Foulelfmeter nicht bekam. „Bei der Chancenverwertung müssen wir noch zulegen“, mahnt Fossi, hat aber „ein gutes Spiel“ seines Teams gesehen. „Es gibt also kaum Gründe, etwas zu ändern“, meint der VfL-Coach, fügt aber lachend hinzu: „Wer mich kennt, weiß, dass ich bei der Aufstellung immer für die eine oder andere Überraschung gut bin.“

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