Oldenburg Trotz Personalsorgen wollen die Oberliga-Fußballer des VfL an diesem Sonntag (15 Uhr, Stadion Alexanderstraße) im Heimspiel gegen Eintracht Northeim einen weiteren Schritt in Richtung Regionalliga machen. Fünf Punkte fehlen dem Team von Dario Fossi noch, um zumindest den Platz in der Aufstiegsrunde zu buchen. Holen die Oldenburger in den drei letzten Spielen sieben Zähler, schaffen sie es sogar direkt nach oben.

„Im Hinspiel haben die Northeimer gegen uns in den letzten Minuten aus einem 0:1 noch ein 3:1 gemacht – sie werden uns auch Sonntag alles abverlangen“, warnt Fossi, dessen Team am Mittwoch einmal mehr ein Gewinner der Nachholpartien war, ohne selbst gespielt zu haben. Wunstorf verlor nach 2:0-Führung bei Arminia Hannover 2:3 und hat weiter zwei Punkte Rückstand auf den VfL und ULM Wolfsburg.

Restprogramm der Meisterkandidaten

1. SC Spelle-Venhaus: 28 Spiele, 54 Punkte, 60:46 Tore (hat keine Regionalliga-Lizenz beantragt): Heimspiel: Eintracht Celle Auswärtsspiel: Vorsfelde 2. ULM Wolfsburg: 28, 52, 53:25 (hat eine Regionalliga-Lizenz beantragt): A: Heeslinger SC A: TuS Bersenbrück 3. VfL Oldenburg: 27, 52, 47:23 (hat eine Regionalliga-Lizenz beantragt) H: Eintracht Northeim A: Arminia Hannover A: TuS Sulingen 4. 1. FC Wunstorf: 28, 50, 50:35 (hat eine Regionalliga-Lizenz beantragt) A: BV Cloppenburg H: TB Uphusen 5. TuS Bersenbrück: 28, 48, 55:36 (hat keine Regionalliga-Lizenz beantragt): A: MTV Gifhorn H: ULM Wolfsburg

Im Fernduell der drei verbliebenen Aufstiegsanwärter haben die Oldenburger angesichts noch eines Spieles mehr im Meisterrennen alles in eigener Hand, müssen aber das Verletzungspech wegstecken. Im Liga-Endspurt wie in der möglichen Aufstiegsrunde werden Narciso Lubaca und Justin Tjardes, die sich zuletzt beim 3:1 in Bersenbrück schwer verletzt haben, nicht mitwirken können. Gegen Northeim fehlt Jannes Hillerns (Gelbsperre), auch für Marten Schmidt käme ein Einsatz zu früh.

„Wir gehen kein Risiko ein und werden nur die Spieler einsetzen, die auch 100-prozentig fit sind“, sagt Fossi. Kapitän Nils Frenzel könnte aber schon im Nachholspiel bei Arminia Hannover am Mittwoch wieder im Kader stehen.

Gegen Northeim muss Fossi die Viererkette neu formieren. In der Innenverteidigung sollen Philip Nauermann und Joshua König agieren. Links soll Kristof Köhler zum Einsatz kommen, auf der rechten Seite plant Fossi mit Andrik Zohrabian. Auf die Position vor der Abwehr wird Routinier Simon Brüning zurückkehren. Als Aushilfen in der Verletzungsnot stehen Mario Vukoja, Luca Mittelstädt und Mica-Lasse Nienaber aus der U 19 des JFV Nordwest parat. „Wir wollen auf alles vorbereitet sein“, erklärt Fossi.

Trotz der angespannten Personalsituation sind gegen Northeim drei Punkte das klare Ziel. „Schön spielen interessiert jetzt nicht mehr. Wir müssen unsere Spiele gewinnen – nur darauf kommt es an“, sagt der VfL-Coach, rechnet im letzten Heimspiel aber mit harter Gegenwehr: „Das ist eine sehr gute Mannschaft mit sehr guten Spielern – nicht umsonst haben die Northeimer vor einem Jahr in der Aufstiegsrunde gestanden – in dieser Spielzeit fehlte ihnen die Konstanz.“

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