Oldenburg Nur Außenseiter-Siege hat es am Wochenende bei den Erstrunden-Spielen im Bezirkspokal mit Oldenburger Beteiligung gegeben. Nachdem sich Bezirksligist GVO am Samstag verdient mit 1:0 im Derby gegen Landesligist TSV durchgesetzt hatte, blieben am Sonntag zwei weitere Bezirksliga-Teams gegen klassentiefere Mannschaften auf der Strecke. Bümmerstede verlor das zweite Stadtduell bei Fusionsligist Eversten 9:10 nach Elfmeterschießen. Eintracht scheiterte bei Kreisligist VfR Wardenburg (2:3).

GVO - TSV 1:0. „Es war ein Spiel ohne viele Torchancen, was uns auch ganz recht war. Wir wollten defensiv gut stehen und dann den Lucky Punch setzen“, sagte GVO-Trainer Marc Bury nach dem verdienten Erfolg. Der TSV war in der ersten Halbzeit zwar optisch überlegen, erspielte sich gegen die sehr gut organisierte Defensive der Osternburger aber kaum nennenswerte Tormöglichkeiten. Nach dem 0:0-Pausenstand setzte Aleksandar Sukalo den von Bury erhofften Lucky Punch in der 68. Minute, als er sich nach einem Pass 14 Meter vor dem gegnerischen Tor um seinen Gegenspieler herumdrehte und den Ball an den linken Innenpfosten schoss. Von da rollte das Spielgerät unhaltbar für TSV-Torwart Mateusz Karnas ins Netz.

Danach drängte der Landesligist auf das 1:1, blieb aber immer wieder in der GVO-Abwehr hängen. Die größte Ausgleichschance hatte Rodrigue Traore, sein Schuss aus zehn Metern ging aber knapp links am Tor vorbei. „Wir haben die ganze Zeit das Spiel gemacht, waren vor dem Tor aber nicht präzise genug“, meinte TSV-Coach Boris Ekmescic: „Nach dem 0:1 sind wir dann immer nervöser geworden. Wir haben zwar alles versucht, uns fehlte aber die Ruhe, um ein Tor zu machen.“

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TuS Eversten - BW Bümmerstede 10:9 (2:2) nach Elfmeterschießen. Die Gäste sahen zur Pause schon wie die sicheren Sieger aus, Nico Reiners (19. Minute) und Jonas Möller (29.) hatten BWB glücklich 2:0 in Front geköpft. Nach der Halbzeit wurde Eversten immer stärker, vergab aber zunächst auch klarste Einschussmöglichkeiten. Nach dem 1:2 des eingewechselten Christian Knoop verstärkten die Platzherren den Druck weiter. Schließlich sorgte Slavisa Ristanovic mit einem Heber über seinen eigenen Schlussmann Heini Thormann für den längst überfälligen Ausgleich (81.).

Im Elfmeterdrama mit insgesamt 18 Schützen verwandelte Tobias Schmidt den entscheidenden Versuch für den Fusionsligisten. „Die bessere Mannschaft hat gewonnen“, freute sich TSE-Coach Nils Reckemeier. „Wir sind noch nicht in der Lage, eine 2:0-Führung sicher über die Bühne zu bringen, Eversten hat nicht unverdient gewonnen“, sagte BWB-Trainer Timo Ehle.

VfR Wardenburg - SV Eintracht 3:2. Die stark ersatzgeschwächten Etzhorner lagen zur Pause verdient 1:2 zurück. Zwar gelang Darian Kruse der Ausgleich (55.), doch Tim Conring entschied die Partie für die Gastgeber. „Wardenburg hat verdient gewonnen, der VfR hatte viel mehr Torchancen als wir“, sagte SVE-Coach Thomas Absolon: „Meine Mannschaft war vom Kopf her nicht bereit, mehr zu machen.“

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