Oldenburg Die Fußballer von GVO haben das spannende Bezirksligaderby gegen BW Bümmerstede knapp 4:3 gewonnen. TuS Eversten kam beim neuen Spitzenreiter mit 1:8 unter die Räder.

GVO - BW Bümmerstede 4:3. „Ich wäre heute lieber Zuschauer als Trainer gewesen. Einem Trainer kann so ein Spiel mit vielen geschenkten Toren einfach nicht gefallen“, meinte GVO-Coach Hans-Jürgen Immerthal nach dem knappen Erfolg. Seine Mannschaft war früh durch Andre Geiken in Führung gegangen (13. Minute). Nach 20 Minuten hätte er gerne eine Rote Karte für BWB-Torwart Lars Zimmermann wegen einer Notbremse gesehen, die es aber nicht gab. „Heute sind die Emotionen einige Male hochgekocht, es war eben ein umkämpftes Derby“, sagte Immerthal.

Nach dem Ausgleich durch Marc Steinkraus (36.) erzielte Geiken nur drei Minuten später die erneute Führung für GVO. In der zweiten Halbzeit drehten die Blau-Weißen die Partie. Sören Harms (64.) und Roman Epp (70.) brachten die Gäste in Führung. „Wir hatten das Spiel gedreht und dann haben wir die entscheidenden Fehler gemacht“, ärgerte sich BWB-Trainer Timo Ehle.

Patrick Janzen verwandelte einen Freistoß direkt zum 3:3 (86.) und vier Minuten später erzielte Lasse Dworczak den Siegtreffer für GVO. In der Nachspielzeit hatte Timo Goldner noch die Chance zum Ausgleich für Bümmerstede, vergab diese aber.

TuS Obenstrohe - TuS Eversten 8:1. „Den Spielern, die heute auf dem Platz waren, kann ich keinen Vorwurf machen. Natürlich ist das 1:8 eine derbe Packung, die wir jetzt erst einmal verarbeiten müssen“, sagte TSE-Trainer Nils Reckemeier. Er musste sehr früh in der Partie seine beiden Innenverteidiger wegen Verletzungen auswechseln. Bis zur Halbzeit hatte Eversten gut mitgehalten und war durch Ingmar Peters sogar zum zwischenzeitlichen 1:1 gekommen.

Nach dem Ausscheiden von Rene Auen kurz nach Wiederbeginn brach Everstens Verteidigung zusammen. Obenstrohe erzielte innerhalb von vier Minuten drei Tore und entschied so die Partie. „Ich musste einen Angreifer ins defensive Mittelfeld beordern, die Ausfälle in der Abwehr konnten wir einfach nicht ausgleichen“, meinte Reckemeier.

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