Oldenburg Eine Stunde lang geschlafen und dann äußerst aufgeweckt zumindest doch noch ein 3:3 geholt haben die Oberliga-Fußballer des VfL am Donnerstag im Heimspiel gegen FT Braunschweig. Die Gäste führten durch Tore von Benedict Chandra (35. Minute), Damir Vrancic (47., Foulelfmeter) und Niklas Neudorf (52.) bereits mit 3:0, doch dann leitete VfL-Trainer Dario Fossi mit einer anderen Grundordnung eine erfolgreiche Aufholjagd ein.

„Braunschweig hat 60 Minuten lag taktisch sehr gut gespielt. Erst als wir auf Dreierkette umgestellt haben, kamen sie mit unserem Spiel nicht mehr zurecht“, meinte Verteidiger Thomas Mennicke nach dem furiosen Parforceritt der Gastgeber, nach dem das Team mit nun 28 Punkten weiter auf Rang drei liegt.

Conrad Azong verkürzte nach einem Fehler von FT-Schlussmann Timo Keul auf 1:3 (62.), ehe Marten Schmidt einen weiteren Fauxpas in der gegnerischen Abwehr bei einer Ecke zum 2:3 nutzte (64.). In der Endphase erzielte der in der zweiten Halbzeit überragende Rami Kanjo von der Strafraumgrenze den verdienten Ausgleich (88.).

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„Wir haben in der ersten Halbzeit schlecht gespielt und auch schlecht verteidigt. Nach dem 0:2 durch den Elfmeter waren wir eigentlich erledigt. Beim 0:3 standen wir wie Stangen in der Abwehr“, sagte Fossi über die erste Stunde. „Wir hatten sogar die Chance zum 4:0. Dann waren wir uns aber zu sicher. Wir haben durch zwei unnötige Fehler in der Abwehr schnell hintereinander zwei Gegentore bekommen. Nach dem 3:2 funktionierte bei uns nichts mehr“, bilanzierte FT-Coach Kosta Rodrigues.

In der hektischen Phase nach dem 3:3 hatte der VfL sogar noch einige Möglichkeiten, den fünften Sieg im fünften Heimspiel zu realisieren. Andre Jaedtke zielte aus 18 Metern rechts am Tor der Gäste vorbei (89.). Azong setzte den Ball erst bei einem Schuss aus der Drehung (90.+6) und wenig später auch beim letzten Angriff des Spiels aus 14 Metern knapp vorbei.

„Das 4:3 war zwar möglich, wäre aber nicht verdient gewesen“, meinte Fossi, dessen Team am Sonntag erneut im heimischen Hans-Prull-Stadion antritt. Dann empfängt der VfL um 14 Uhr BW Tündern.

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