Oldenburg Die Tatsache, dass der Pokal im Fußballkreis Jade-Weser-Hunte bei den Frauen nicht ausgespielt wurde, stößt innerhalb der Oldenburger CDU-Fraktion auf Kritik. Wie berichtet, wurden es den Männerteams ermöglicht, den Kreispokal – trotz Corona – per Elfmeterschießen auszuspielen. Vor diesem Hintergrund „können wir den Unmut der Frauen sehr gut verstehen“, reagiert die Fraktionsvorsitzende Dr. Esther Niewerth-Bau­mann auf die Berichterstattung dieser Redaktion.

Auch die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Petra Averbeck stellt sich an die Seite der Sportlerinnen. „Es wurde mit zweierlei Maß gemessen. Die Begründung des Verbandes, der Wettbewerb der Männer habe aufgrund von Pflichten gegenüber einem Sponsor beendet werden müssen, ist kein Argument“, so Averbeck, die zugleich auch Vorsitzende des Sportausschusses der Stadt Oldenburg ist. Fußball habe für aktive Spielerinnen eine genauso hohe Bedeutung wie für Männer. „Dies haben die Funktionäre des Fußballkreises wohl vergessen, ein solches Verhalten passt nicht mehr in das 21. Jahrhundert“, kritisierten Petra Averbeck und Esther Niewerth-Baumann.

Insbesondere die Frauen des SV Eintracht Oldenburg hatten die Entscheidung des Fußballkreises als gleichgültig und nicht mehr zeitgemäß bezeichnet. Der Beschluss für den Abbruch des Kreispokals der Frauen hatte im Übrigen der Frauenausschuss des Kreises Jade-Weser-Hunte des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) getroffen. Frühzeitig und einstimmig, wie es auf Nachfrage hieß.

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Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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