Oldenburg Den ersehnten Befreiungsschlag und damit einen ordentlichen Satz in der Fusionsliga-Tabelle haben die Fußballer des VfL II unter der Woche verbucht. Das Schlusslicht setzte sich im Derby gegen Ohmstede 2:1 durch und kletterte an gleich drei Rivalen vorbei. Bereits an diesem Freitag geht es für die Oberliga-Reserve weiter. Zudem finden am Wochenende drei weitere Partien mit Oldenburger Beteiligung statt.

VfL II - FC Ohmstede 2:1. „Wir hätten schon zur Pause 2:0 führen können, danach hat Lukas Lange uns mit zwei tollen Paraden im Spiel gehalten“, lobte VfL-II-Co-Trainer Frithjof Lachauer seinen Keeper, der in der 78. Minute aber hinter sich greifen musste. Die Gäste gingen in dem taktisch geprägten Spiel überraschend in Front, als Manuel Schikowski einen zu kurzen Rückpass erlief und Lange keine Chance ließ. Nur wenig später gelang Simon Brüning aber das 1:1 (80. Minute), ehe Benjamin Bornhorn kurz vor Schluss das Siegtor machte (88.). „Die Hereingabe vor dem 1:2 hätten wir nicht zulassen dürfen“, ärgerte sich FCO-Trainer Berthold Boelsen.

FSV Westerstede - TuS Eversten (Freitag, 19.30 Uhr). Da die Stadt Westerstede ihre Sportplätze bis zu diesem Freitag gesperrt hat, wird die Partie auf dem neuen Kunstrasenplatz ausgetragen. Der FSV ist noch nicht richtig in der Liga angekommen, nur gegen Bockhorn (3:1) gelang den Ammerländern ein Sieg. Everstens Spiel gegen den STV Wilhelmshaven am Dienstag fiel aus, zuvor gelang der Auswahl von TSE-Coach Nils Reckemeier gegen die beiden Spitzenteams SR Esenshamm (0:0) und SW Oldenburg (1:1) immerhin jeweils ein Remis.

VfL II - ESV Wilhelmshaven (Freitag, 20 Uhr, Stadion Alexanderstraße). Die Gäste sind die Überraschungsmannschaft der noch jungen Saison, nur bei SWO gab es vor zwei Wochen eine Niederlage (1:3). Die VfL-Reserve will natürlich den Schwung aus dem siegreichen Duell gegen Ohmstede in diese Partie mitnehmen und mit einem weiteren Punktgewinn die Abstiegszone verlassen.

SV Ofenerdiek - STV Wilhelmshaven (Samstag, 15 Uhr, Sportplatz Lagerstraße). Die Gastgeber sind die einzige noch ungeschlagene Mannschaft der Fusionsliga. Zuletzt musste sich der SVO mit einem 1:1 in Bad Zwischenahn begnügen. Gegen den Bezirksliga-Absteiger von der Jade sollte für den Tabellenführer natürlich ein Sieg das Ziel sein, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten.

SW Oldenburg - FC Ohm­stede (Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Sandkrug). „Wir befinden uns noch in einer recht komfortablen Position, das soll so bleiben – und deshalb wollen wir in Sandkrug unbedingt punkten“, sagt Boelsen vor dem nächsten Derby. Die Schwarz-Weißen, die nach dem Aus im Kreispokal (5:6 n.E.) noch eine Rechnung mit den Ohmstedern zu begleichen haben, kassierten am vergangenen Sonntag trotz einer 3:0-Führung in Esenshamm ihre erste Saisonniederlage (3:4).

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