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Oldenburg Mit dem Testspiel beim Kreisligisten VfL Bad Zwischenahn starten die Fußballer des Bezirksliga-Aufsteigers VfL II an diesem Freitag (19.30 Uhr) in die heiße Phase ihrer Saisonvorbereitung. Die Mannschaft von VfL-II-Trainer Steffen Janßen war vor dem Abbruch der Saison Spitzenreiter der Kreisliga, die Ammerländer abgeschlagener Tabellenletzter. Durch die Quotientenregelung rutschte der VfL II zwar noch auf den zweiten Platz ab, schaffte aber trotzdem die erhoffte Rückkehr in die Bezirksliga. Bei den jetzt anstehenden Testspielen gibt es allerdings einiges zu beachten. Unsere Redaktion beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wie viele Personen dürfen auf den Platz ?

Der niedersächsische Fußball-Verband hatte die Corona-Neuverordnung der niedersächsischen Landesregierung vom 20. Juli konkretisiert. Demnach dürfen sich im Laufe einer Partie nur maximal 30 Personen auf dem Spielfeld aufhalten. Deshalb können die Trainer beider Teams insgesamt nur 29 Spieler (inklusive Ersatzspieler) für die Partie nominieren – dazu kommt noch ein Schiedsrichter. Der Gastgeber ist für die Einhaltung der behördlichen Vorgaben und das Hygienekonzept verantwortlich. Es dürfen bis zu 50 Personen bei dem Spiel zusehen, wenn sie die Abstandsregeln beachten. Wenn es für jeden Zuschauer einen Sitzplatz gibt und deren Kontaktdaten dokumentiert werden, sind sogar bis zu 500 Zuschauer erlaubt. Beide Mannschaften müssen die Kontaktdaten der Spieler dokumentieren. Weitere Personen wie Trainer, Betreuer und Schiedsrichterassistenten sind erlaubt und fallen nicht unter die 30-Personen-Grenze. „Ich benenne 14 Spieler, mein Kollege Andreas Greff 15. Wir freuen uns, dass wir jetzt endlich wieder spielen dürfen“, sagt Janßen: „Wir akzeptieren die Vorgaben der Politik. Wir hoffen aber auch, dass sie im September weiter gelockert werden und wir bei den Punktspielen einen Kader von 18 bis 20 Spielern benennen können und vielleicht wie bei den Profis fünf Spieler einwechseln dürfen“, meint der VfL-II-Coach.

Wie beeinflusst die Beschränkung das Coaching?

„Die Begrenzung auf 14 oder 15 Spieler schränkt uns schon stark ein. Wir haben für die Wochenenden fast immer zwei Testspiele geplant. Gerade am Anfang wird kaum ein Spieler 180 Minuten in 24 Stunden durchhalten können“, glaubt Lasse Otremba, neuer Trainer der Oberligamannschaft des VfL: „Als Trainer will man bei den Vorbereitungsspielen natürlich alle Spieler sehen und sie auf für sie ungewohnten Positionen einsetzen. Wenn man nur 14 Spieler einsetzen darf, wird das sehr problematisch“, gibt Otremba zu verstehen.

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Vor welchen Herausforderungen stehen die Vereine?

Nicht nur die Trainer stehen vor Problemen, auch die gastgebenden Vereine müssen ihre Hausaufgaben machen. „Wir werden bei einer Begehung an diesem Freitag festlegen, wie viele Zuschauer bei uns ins Hans-Prull-Stadion dürfen. Wir haben ja die Tribüne und an drei Seiten Sitzbänke. Auch für die Gastronomie arbeiten wir an Lösungen. Auf jeden Fall werden wir die Daten der Zuschauer wie vorgeschrieben erfassen. Im Moment machen unsere Elfermannschaften ab der C-Jugend aufwärts nur Auswärtsspiele“, erklärt VfL-Fußballobmann Michael Plätzer. Der VfL rechnet mit einer Auslastung von 250 bis 300 Personen. Die Oberligamannschaft der Oldenburger will ihr erstes Testspiel im heimischen Stadion am 2. August gegen den Blumenthaler SV bestreiten. „Im Training hat sich unser Hygienekonzept bewährt, der Spielbetrieb wird aber eine große Herausforderung. Dabei müssen wir auch die gleichzeitige Nutzung des Kunstrasenplatzes und der Sporthalle überprüfen, unsere Handballmannschaften wollen ja auch wieder ins Training einsteigen“, beschreibt Plätzer die Aufgaben, die auf ihn und seine Mitstreiter in den kommenden Tagen und Wochen zukommen.

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