Oldenburg Schnell in die Erfolgsspur zurückkehren wollen die Oberliga-Fußballer des VfL an diesem Sonntag (14 Uhr, Hans-Prull-Stadion) im ersten von jahreswechselübergreifend fünf Heimspielen in Folge. Nach der unnötigen 3:4-Pleite bei Primus VfV Hildesheim müssen die Oldenburger gegen den MTV Gifhorn zwingend gewinnen, wenn sie den Kontakt zu den beiden Aufstiegsplätzen nicht verlieren wollen.

Vor dem Hinrunden-Finale liegt der VfL (16 Spiele, 31 Zähler) neun Punkte hinter Hildesheim (16, 40) und sechs hinter Atlas Delmenhorst (15, 37). Gegen Letzteren unterlag Gifhorn vor einer Woche 1:3. Das Fazit von MTV-Coach Michael Spies fiel ähnlich aus wie das von Dario Fossi in Hildesheim. „Wir haben verloren, weil wir schlecht verteidigt und dem Gegner die Chancen aufgelegt haben“, klagte der VfL-Coach. „Wir schenken drei Tore her, das war billig“, ärgerte sich Spies.

Gifhorns Trainer hat als Spieler ganz andere Ligen kennengelernt als die Oberliga. Er hat 219 Bundesligaspiele absolviert und stand unter anderem bei Hansa Rostock, Hamburger SV, Dynamo Dresden und VfL Wolfsburg unter Vertrag. Im Europapokal der Landesmeister traf der Mittelfeldspieler mit Rostock auf den FC Barcelona. Beim 1:0 im Rückspiel (Hinspiel: 0:3) erzielte er am 2. Oktober 1991 das Siegtor für den letzten Ostmeister. Seit dem Sommer 2018 coacht der 54-Jährige den MTV.

Fossi muss gegen den aktuellen Tabellenelften (20 Punkte) wieder seine Abwehr umbauen. Leon Neldner zog sich bei der Pleite im Spitzenspiel in Hildesheim einen komplizierten Bruch in der linken Mittelhand zu, als ihm ein Gegenspieler unabsichtlich auf die Hand getreten war. Da der Bruch operativ behandelt werden muss, ist das Fußballjahr für den 24-jährigen Innenverteidiger beendet.

Für Neldner dürfte Kapitän Nils Frenzel in die Startelf zurückkehren, der vor einer Woche aus beruflichen Gründen gefehlt hatte. Daneben könnte Hendrik Diekmann den Platz des erkrankten Justin Tjardes einnehmen. „Ich wollte die Innenverteidigung ohnehin umbauen, weil wir zuletzt einfach zu viele Gegentore kassiert haben“, sagt Fossi: „Zum Glück schießen wir im Moment aber auch viele Tore.“

Für Chancen nach Ecken und Freistößen könnte Rami Kanjo sorgen, der nach seinem Bluterguss im Oberschenkel Anfang dieser Woche wieder ins Training eingestiegen ist. Auch Torwart Jannik Zohrabian hat sich nach überstandener Mittelohrentzündung zurückgemeldet.

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