Oldenburg Die Fußballer von Oberligist VfL wollen beim SC Spelle-Venhaus an diesem Sonntag (15 Uhr, Stadion Venhauser Straße) ihren guten Lauf fortsetzen. Der VfL ist nach zehn Spieltagen mit 21 Punkten Vierter, die Gastgeber mit 18 Zählern Fünfter. Während die Oldenburger seit sieben Spielen ungeschlagen sind (fünf Siege, zwei Unentschieden), musste Spelle-Venhaus vor einer Woche mit dem 0:1 bei Atlas Delmenhorst einen Rückschlag hinnehmen.

Für VfL-Trainer Dario Fossi war Spelle-Venhaus schon vor der Saison ein Kandidat für das obere Tabellendrittel. „Mit Florian Hoff und Jan Elpermann sind zwei starke Routiniers zurückgekommen. Vergangene Saison sind die Speller nach einer schwachen Hinrunde noch Dritter geworden. Es waren in der Vergangenheit immer ganz enge Spiele“, berichtet Fossi.

Auch in den beiden Spielzeiten zuvor lag Spelle-Venhaus auf Rang drei und hatte sogar Chancen auf den Aufstieg in die Regionalliga. Beide Male verzichteten die Verantwortlichen aber darauf, eine Lizenz für die höhere Spielklasse zu beantragen.

Beim Aufeinandertreffen 2018 zwischen den beiden Mannschaften machte Spelles Torjäger Sascha Wald die Hoffnungen des VfL auf einen Punktgewinn zunichte, als er in der Nachspielzeit noch das 1:0 erzielte. „Damals haben wir uns mächtig geärgert. Jetzt wollen wir Zählbares mitnehmen“, meint VfL-Sportleiter Detlef Blancke.

Der VfL fuhr zuletzt zwei knappe Siege gegen Arminia Hannover (2:1) und Kickers Emden (1:0) ein. In beiden Partien hatten die Oldenburger aber eine vorzeitige Entscheidung versäumt, sodass sie bis zum Schlusspfiff um die drei Punkte bangten.

Nun muss VfL-Coach Fossi auf seinen Kapitän Nils Frenzel verzichten. Für ihn könnten Leon Neldner oder Justin Tjardes in die Innenverteidigung rücken. Gerade auf die Defensive des VfL wird am Sonntag viel Arbeit warten, denn Spelle-Venhaus ist der torgefährlichste Oberligist. In ihren zehn Spielen wurden schon 28 Tore erzielt. Neben dem routinierten Mittelstürmer Wald (5 Tore) zeigen sich auch Torben Stegemann (6), Artem Popov und Simon Schäfer (beide 4) sehr treffsicher.

Beim VfL dagegen ließ die Chancenverwertung zuletzt sehr zu wünschen übrig. „Gegen Arminia Hannover und auch gegen Kickers Emden hätten wir schon früh 3:0 oder 4:0 führen müssen“, sagt Fossi. Deshalb fordert er Konsequenz und Konzentration beim Torabschluss, um nicht wieder zittern zu müssen.

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