Oldenburg Schmerzhaft zu spüren bekamen die Hannover Stampeders am Wochenende die alte, neue Stärke der Oldenburg Outlaws. Nach einer durchwachsenen Saison in der American-Football-Verbandsliga mit klaren Niederlagen und knappen Siegen sowie andauernden Personalproblemen bezwang die GVO-Auswahl den Rivalen um Platz zwei mit 69:0 und machte den Playoff-Einzug perfekt.

„Die Defense war heute das Prunkstück, wobei die Offense auch ein Mega-Spiel abgeliefert hat“, sagte Trainer Dennis Frerichs, hob Cornerback Christian Böse und Punktgarant Mike Schuhmacher heraus, wusste aber auch, dass die Gäste ersatzgeschwächt angetreten waren: „Hannover hatte sehr viele Verletzte. Daher konnten sie sicher nicht ihr volles Potenzial zeigen.“

Der Grundstein für den Sieg, der das Ticket für die Aufstiegsspiele bedeutete (in den Playoffs gehts’s nach derzeitigem Stand gegen die Rendsburg Knights), wurde durch ein 20:0 im ersten Viertel gelegt. Bereits beim ersten Ballbesitz der Gäste gelang den Outlaws eine Intercep­tion, die Schuhmacher zum 6:0 in die Endzone trug. Wenig später erhöhte der überragende Mann mit Kicker Thommy Hahn auf 13:0, ehe der Defense ein weiterer Interception-Touchdown durch Alex Janßen gelang.

Nach zwei Field Goals von Hahn sowie Touchdowns von Niklas Friese und Aike Abeln stand es zur Halbzeit 40:0, ehe Schuhmacher und Janßen zum 54:0 nachlegten. Im Schlussabschnitt fügte Hahn seiner Tagesbilanz nach zwei Field Goals sowie vier Extrapunkten auch noch einen Touchdown hinzu. Nach einem geblockten Field-Goal-Versuch der Gäste durch An­dre Evermann nahm Hahn den Ball auf und trug ihn über 99 Yards in die Endzone. Eine Two Point Conversion von Schuhmacher und ein Interception-Touchdown von Böse rundeten den gelungenen Outlaws-Auftritt ab.

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Oldenburg Outlaws | GVO Oldenburg

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