Oldenburg /Damp Auf der halben Ironman-Distanz haben sich einige Triathleten des 1.TCO „Die Bären“ versucht – mit Erfolg. Das Trio Patrick Schnetger, Tammo König und Jens Nowak gewann beim „OstseeMan 113“ in Damp (Schleswig-Holstein) die Teamwertung.

Schnetger verpasste als Elfter nur um sieben Sekunden die Top-Ten der Einzelwertung. Für die 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen benötigte er 4:04:01 Stunden. „Ich habe meine Erwartungen weit übertroffen“, freute sich der 30-Jährige. Dabei war er beim Schwimmen in der 16 Grad kalten Ostsee nicht so richtig in seinen Rhythmus gekommen. Aus dem Wasser kam er nach 28:40 Minuten gemeinsam mit seinen Teamkameraden König und Mathis Pottebaum.

Zweites Regionalliga-Rennen an diesem Sonntag

Die Triathleten des 1. TCO „Die Bären“ starten an diesem Sonntag zum zweiten Regionalliga-Rennen der Saison. Beim Schloss-Triathlon in Schwerin steht eine Olympische Distanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen an.

Die „Bärinnen“ gehen in der Besetzung Anna Brockmeier, Charlotte Friedrich, Nicole Kons und Lena Albers an den Start. Bei den Frauen dürfen vier Athletinnen starten, drei kommen in die Wertung. Antje Günthner und Antje Prager fahren mit – sie starten in der Offenen Wertung.

Bei den Männer-Teams gehen fünf Bären ins Rennen, von denen im Ziel vier gewertet werden. Für die Bären starten Patrick Schnetger, sowie Paul Burow, Jean-Marico Speldrich, Julius Bornholdt und Finn Hannawald, die vor ihrem ersten Regionalliga-Start der Saison stehen.

„Auf dem Rad bin ich bei nasser Straße und scharfen Kurven lieber etwas mit angezogener Handbremse gefahren“, erklärte der Triathlet. Trotzdem legte er die 90 Kilometer im Regen bei kühlen 13 Grad in 2:14:03 Stunden, also mit einem Schnitt von mehr als 40 km/h zurück. Dabei habe er sich auf der letzten von vier Runden noch geschont, „um beim Laufen einen rauszuhauen“. Mit Erfolg: Den Halbmarathon schaffte Schnetger in 1:17:08 Stunden und damit der zweitschnellsten Zeit aller Teilnehmer. „Laufen war phänomenal. Ich bin von Platz 17 auf 11 vorgelaufen“, freute er sich.

Auch König war mit seinem 18. Platz „megazufrieden. Schwimmen und Laufen haben mich total überrascht“, sagte der 40-Jährige, der den Halbmarathon in 1:18:48 Stunden und damit nur 1:40 Minuten langsamer als Schnetger lief. Beim Radfahren sei aber auch er vorsichtig gewesen und fuhr 2:20:59 Stunden. „Ich hatte Angst vor einem Einbruch. Dass es insgesamt so prima mit dem Laufen gehen würde, hatte ich nicht erwartet“, sagte König, der das Rennen nach 4:11:52 Stunden beendete.

Jens Nowak sicherte sich in der Einzelwertung den 28. Platz. Nach 31:53 Minuten fürs Schwimmen und 2:22:11 fürs Radfahren benötigte er noch 1:23:28 Stunden für den Halbmarathon und beendete das Rennen in 4:21:13 Stunden. Wie auch König (M40) gewann er damit seine Altersklasse (M45).

TCO-Kollege Mathias Ehrentraut erreichte das Ziel nach 4:48:50 Stunden auf dem 110. Platz. Mit dem Schwimmen (34:32) war er nicht ganz zufrieden und auf dem Rad hatte er eine kleine Panne. „Aber danach lief es super. Hat Spaß gemacht“, sagte Ehrentraut. Für die Radstrecke brauchte er 2:30:50 Stunden, für den Halbmarathon 1:38:48 Stunden.

Pottebaum lag nach dem Radfahren (2:23:24) noch sehr gut im Rennen, musste nach der Hälfte der Laufstrecke aber mit Knieproblemen aussteigen.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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